E 2010. Regie: Daniel Sánchez Arévalo. Mit: Antonio de la Torre, Roberto Enríquez Start:
Was hat Liebe eigentlich mit unserem Körper zu tun? Daniel Sánchez Arévalo stellt in seinem Karussell des Begehrens zwischen Komödie und Tragödie lauter richtige Fragen. Kritik
USA 2009. Regie: Rebecca Miller. Mit: Robin Wright Penn, Keanu Reeves Start:
Rebecca Miller hat mit beachtlichem Staraufgebot ihren eigenen Erfolgsroman verfilmt. Robin Wright Penn spielt darin eine Hausfrau mit Vergangenheit. Kritik
Vier Frauen und ein Garten vor den Toren Teherans im Sommer 1953 kurz vor dem angloamerikanischen Staatsstreich. Mit ihrem Spielfilmdebüt Women Without Men setzt die Videokünstlerin Shirin Neshat dem Roman von Shahrnush Parsipur ein zumindest ästhetisch herausragendes Denkmal. Kritik
USA 2009. Regie: Tom DiCillo. Mit: Johnny Depp, Ray Manzarek Start:
Tom DiCillos Dokumentation über eine der populärsten Bands der 1960er Jahre übt sich im Eingrenzen des Morrison-Mythos und gießt doch mehr Öl ins Feuer. Kritik
Shrek in der Identitätskrise. Im vierten und letzten Teil der Reihe sollen 3-D-Technik und ein dramaturgischer Kniff Ermüdungserscheinungen kaschieren. Kritik
Mit Tatil Kitabı setzt der neuere türkische Film seinen leisen Siegeszug durch die Kinosäle fort: Minimalistisches Erzählen zwischen Tradition und Moderne, vor beeindruckender Naturlandschaft. Kritik
USA, CA 2008. Regie: Stephan Elliott. Mit: Jessica Biel, Ben Barnes, Kristin Scott Thomas, Colin Firth Start:
Nach neunjähriger Pause meldet sich der Australier Stephan Elliott mit der Verfilmung eines Theaterstücks aus den 1920er Jahren zurück. Seine Begeisterung für den Stoff überträgt sich nur teilweise auf den Zuschauer. Kritik
GB 2009. Regie: Oliver Hirschbiegel. Mit: Liam Neeson, James Nesbitt Start:
Trauma – Entertainment: Five Minutes of Heaven versucht sich wie viele britische Filme an der Verbindung von filmischer Unterhaltung und politischer Brisanz, und das gelingt beeindruckend gut. Kritik
USA 2009. Regie: Mira Nair. Mit: Hilary Swank, Richard Gere Start:
In Mira Nairs biografischer Annäherung an Amelia Earhart wird die herausragende Pilotin zu sehr aufs Private reduziert – und so fast uninteressanter als in ihrem völlig fiktionalen Kurzauftritt in Nachts im Museum 2(Night at the Museum: Battle of the Smithsonian, 2009). Kritik
D 2010. Regie: Christine Hartmann. Mit: Sophia Münster, Jana Münster Start:
Girl Power im Internat „Lindenhof“. Der Versuch, die in die Jahre gekommenen Kinderbuchheldinnen Hanni und Nanni der Gegenwart anzupassen, beschränkt sich auf ein wenig Kosmetik. Kritik
IND 2010. Regie: Karan Johar. Mit: Shah Rukh Khan, Steffany Huckaby Start:
„My name is Khan and I'm not a terrorist“: Rizvan Khan begibt sich auf eine abenteuerliche Odyssee durch die von 9/11 gezeichneten USA um dem Präsidenten seine Botschaft zu übermitteln. Kritik
D, DK, S 2009. Regie: Lukas Moodysson. Mit: Gael García Bernal, Michelle Williams Start:
Babelals Variation: Der Schwede Lukas Moodyson lässt die Handlung seines Mammutfilms munter zwischen New York, Thailand und den Philippinen springen. Seinem großen Vorbild ist er dabei in allen Belangen unterlegen. Kritik
CH, D 2008. Regie: Denis Rabaglia. Mit: Francesco Mistichelli, Elena Cucci Start:
Liebe macht erfinderisch … und schnell. Denis Rabgalias neuer Film Marcello Marcello begegnet dem Thema der ersten großen Liebe mit Kitsch und wenig Experimentierfreude. Kritik
F, P 2008. Regie: Miguel Gomes. Mit: Sónia Bandeira, Fábio Oliveira Start:
Hochsommer in der portugiesischen Provinz: Eine virtuose Verschmelzung aus Dokumentation, fiktiver Liebesgeschichte und Reflexion über den Prozess des Filmemachens. Kritik
D 2008. Regie: Rick Minnich, Matt Sweetwood Start:
Die Anatomie des Vergessens: In seinem investigativen Dokumentarfilm sucht Rick Minnich nach den Gründen der Amnesie seines Vaters und schafft so ein sehr persönliches Bild seiner Suche nach der eigenen Identität. Kritik
USA 2010. Regie: Miguel Sapochnik. Mit: Jude Law, Forest Whitaker Start:
Das ewige Leben durch Organe auf Raten? Stilistisch überfrachteter und gedanklich überforderter Sci-Fi-Genremix ohne funktionelle Spannungsdramaturgie, dafür vollgestopft mit deplatziertem Humor. Kritik
USA 2009. Regie: Oren Moverman. Mit: Ben Foster, Woody Harrelson Start:
Der Krieg der Gefühle auf den Gesichtern der Heimat: Oren Movermans The Messenger startet mit einiger Verspätung in den deutschen Kinos, hat aber trotz veränderter politischer Verhältnisse nichts an Aktualität eingebüßt. Kritik
Am Ende der Evolutionsgeschichte, wenn der Mensch sich selbst beseitigt hat, brennt Sydneys Oper und vor dem Taj Mahal laben sich die Geier. Der Klimawandel scheint unumstößlich zu kommen. Kritik
GB 2010. Regie: Max Giwa, Dania Pasquini. Mit: Charlotte Rampling, Eleanor Bron Start:
Britische Street-Dance-Truppen kämpfen um die nationale Meisterschaft: Das ist gut gemachtes Tanzkino, trotz dreier Dimensionen ohne große Tiefen. Kritik
S, DK, D 2009. Regie: Daniel Alfredson. Mit: Noomi Rapace, Michael Nyqvist Start:
Die Verfilmung des dritten Romans aus Stieg Larssons Millennium-Trilogie setzt den Fall Lisbeth Salander fort und wechselt dabei das Genre vom Krimi zum politischen Agenten- und Justizthriller. Kritik
In Postcard to Daddy begibt sich der Regisseur auf eine Reise zum Trauma seiner Kindheit und spricht mit seiner Familie über sexuellen Missbrauch. Kritik
USA 2010. Regie: Michael Patrick King. Mit: Sarah Jessica Parker, Kristin Davis Start:
Von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins: Zum zweiten Mal setzt Michael Patrick King die HBO-Erfolgsfernsehserie im Kino fort und setzt auf die bewährte Rezeptur aus Luxus, Glamour und Klamotte. Kritik
D 2009. Regie: Silvia Kaiser, Aleksandra Kumorek Start:
Die Dokumentation eines ambitionierten Projekts der Berliner JVA: In „Sokratischen Gesprächen“ reflektieren Langzeitinhaftierte über sich und ihre kriminelle Vergangenheit. Kritik
Die Faszination am Beiläufigen: In ihrer reduzierten Doku-Fiction erzählen Tizza Covi und Rainer Frimmel aus dem Leben fahrender Zirkusleute in einer Wagenburg am Rand der Gesellschaft. Kritik
Die neueste Produktion der seit einigen Jahren anhaltenden Zombie-Welle ist mal wieder ein Remake eines Klassikers von George A. Romero. Darin geht es allerdings nicht um Untote, sondern um Kleinstadtbewohner, die durch einen Virus zu seelenlosen Mördern mutieren. Kritik
B, L, F, D 2010. Regie: Sam Garbarski. Mit: Pascal Greggory, Léo Legrand Start:
Nach seinem erfolgreichen Sex-Shop-Märchen Irina Palm (2006) erzählt Regisseur Sam Garbarski diesmal ein psychotherapeutisches Zeitreise-Märchen, in dem ein Comic-Zeichner seine Vergangenheit retouchieren will. Kritik
Der neue Film von Takashi Shimizu ist schockierend und beängstigend. Jedoch drohen die Schrecknisse nicht etwa auf der Leinwand. Gruselig ist das Drumherum. Kritik
USA 2009. Regie: Alan Poul. Mit: Jennifer Lopez, Alex O’Loughlin Start:
In seiner ersten Kinoarbeit versucht sich Fernsehroutinier Alan Poul an einer romantischen Komödie ums Kinderkriegen und um die Macht der Liebe. Kritik
D 2009. Regie: Mischka Popp, Thomas Bergmann Start:
„Erst in Deutschland habe ich gelernt, was es heißt, Jude zu sein“. Eine Dokumentation über russische Immigranten in Frankfurt, Juden in der Roten Armee und den Unterschied zwischen Heimat und Zuhause. Kritik
E 2008. Regie: José Antonio Quirós. Mit: Celso Bugallo, Gary Piquer Start:
Ein Kalb wird geboren und auf den Namen Kyoto getauft, ein störrischer Bauer führt einen don-quichotesken Kampf gegen ein Kraftwerk. Federicos Kirschen ist filmische Lobbyarbeit und will mehr auch gar nicht sein. Kritik
F, IT 2009. Regie: Mona Achache. Mit: Josiane Balasko, Garance Le Guillermic Start:
Mona Achaches Verfilmung eines französischen Erfolgsromans erzählt von der Trostlosigkeit in einer großbürgerlichen Pariser Familie und vom kleinen Glück, Geschwister im Geiste zu finden. Kritik
Bevor das Licht kommt, schrumpelt der Penis. Der Schweizer Regisseur Peter Liechti hat den freiwilligen Hungertod eines anonymen Mannes in einen Experimentalfilm verwandelt, der das Sterben zum Erlebnis macht. Kritik
USA 2010. Regie: Lasse Hallström. Mit: Channing Tatum, Amanda Seyfried Start:
Der brave Soldat und die Liebe: Lasse Hallströms melodramatische Leinwandadaption von Nicholas Sparks’ Bestseller erzählt vom Scheitern einer Fernbeziehung. Kritik