We Want Sex
Mit seinem historischen, sozial engagierten Komödiendrama setzt Regisseur Nigel Cole den Arbeiterinnen der Ford-Werke von Dagenham, Essex und ihrem Kampf für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ein großartiges Denkmal. Filmkritik
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Mit seinem historischen, sozial engagierten Komödiendrama setzt Regisseur Nigel Cole den Arbeiterinnen der Ford-Werke von Dagenham, Essex und ihrem Kampf für Gleichberechtigung am Arbeitsplatz ein großartiges Denkmal. Filmkritik
Geschichte einer Freundschaft: Anhand der Biografien von Truffaut und Godard entfalten Emmanuel Laurent und Antonie de Baecque das Porträt einer der zentralen Epochen der Filmgeschichte. Filmkritik
Alle waren Opfer. Habermann ist der erste deutsch-tschechische Spielfilm über den Holocaust an den Deutschen – oops – über die brutale Vertreibung der Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei nach 1945. Filmkritik
Von John Lennons dramatischer Jugend wissen wahrscheinlich die wenigsten. Deshalb erhellt Sam Taylor-Wood in ihrem Debütfilm den Hintergrund des Beatles-Stars – leider mit etwas sehr konventionellen Mitteln. Filmkritik
Vom chinesischen Bauerndorf auf die Bühnen der Welt. Nach der gleichnamigen Autobiografie erzählt Maos letzter Tänzer anhand des berühmten Balletttänzers Li Cunxin eine klassische Aufsteigergeschichte und ist dabei mehr Melodram als Tanzfilm. Filmkritik
Wir mögen unsere Rockstars allgemeingültig. Joann Sfar sucht gleichwohl mit den Mitteln der Fantastik nach dem Wesen des französischen Sängers Serge Gainsbourg. Filmkritik
Jan Karski, Augenzeuge des Holocaust, versuchte 1943 mit seinen Berichten die Welt aufzurütteln und erreichte nichts. Claude Lanzmanns jüngster Dokumentarfilm behandelt die Grenzen des Verstehens und zeigt Szenen, die in Shoah (1985) keinen Platz fanden. Filmkritik
Schauspieler versus historische Person oder Chamäleon versus Schakal. Filmkritik
Partizipation, Immersion und Interaktion gelten als kennzeichnend für das Web 2.0. Zwar dreht sich auch in David Finchers vermeintlichem Facebook-Film alles um diese drei Schlagworte, im Fokus steht jedoch gerade das soziale Gefüge jenseits des virtuellen Raumes. Filmkritik
Mit seinem neuen Film liefert Daniel Lee, einst große Hoffnung des Hongkong-Kinos, im besten Sinne routiniertes Genrehandwerk ab. Filmkritik
Christopher Smith hat sich bislang mit jedem seiner Filme als ein begabter Regisseur erwiesen, allerdings eher noch nicht als ein intelligenter. Filmkritik
Richard Linklaters Verfilmung des gleichnamigen Jugendromans ist eine bittersüße Tragikomödie über die erste Liebe, den Glanz des Broadways und das Ego von Orson Welles. Filmkritik
Der Gewinner des Goldenen Löwen von Venedig inszeniert Krieg als komplizenhaftes Panzerkammerspiel. Filmkritik
Was fehlt, ist der kindliche Blick: Laurent Tirards Verfilmung der Geschichten vom kleinen Nick gelingt vor allem dann, wenn die Kinder fehlen. Filmkritik
Nach einer wahren Begebenheit erzählt Xavier Beauvois, wie französische Mönche in Algerien zwischen die Fronten von Terroristen und korrupter Armee geraten. Die Inszenierung wird dabei vom ritualisierten Klosteralltag bestimmt. Filmkritik
Auf in den Nebel! Walhalla Rising wagt einen Trip ins Ungewisse ohne Netz und doppelten Boden. Filmkritik
Nach neunjähriger Pause meldet sich der Australier Stephan Elliott mit der Verfilmung eines Theaterstücks aus den 1920er Jahren zurück. Seine Begeisterung für den Stoff überträgt sich nur teilweise auf den Zuschauer. Filmkritik
Ridley Scott schreibt mit der Vorgeschichte Robin Hoods das Epos seiner Helden weiter. Filmkritik
In Mira Nairs biografischer Annäherung an Amelia Earhart wird die herausragende Pilotin zu sehr aufs Private reduziert – und so fast uninteressanter als in ihrem völlig fiktionalen Kurzauftritt in Nachts im Museum 2 (Night at the Museum: Battle of the Smithsonian, 2009). Filmkritik
Giuseppe Tornatore hat mit Baarìa einen traumhaften Heimatfilm über Sizilien gedreht. Das ist zwar schön anzuschauen, bleibt aber zumeist fragmentarisch. Filmkritik
Emanzipation mit der Fotokamera. Jan Troells Film blickt mit den Mitteln des Biopic auf politische und soziale Konflikte des beginnenden 20. Jahrhunderts. Filmkritik