Antichrist
Lars von Triers Antichrist ließ mit seinen expliziten Sex- und Gewaltdarstellungen die Gemüter auf den Filmfestspielen in Cannes hochkochen. Gelungen ist dem Regisseur ein wuchtiger, wirksamer, zwiespältiger Film. Filmkritik
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Lars von Triers Antichrist ließ mit seinen expliziten Sex- und Gewaltdarstellungen die Gemüter auf den Filmfestspielen in Cannes hochkochen. Gelungen ist dem Regisseur ein wuchtiger, wirksamer, zwiespältiger Film. Filmkritik
Um die jüdische Ausnahmesportlerin Gretel Bergmann soll es gehen. Am Ende des Spielfilms spricht die echte, heute 95-jährige Frau in die Kamera. Das Wesentliche in Berlin ’36 ist allerdings frei erfunden. Filmkritik
Love Hurts: Für die Menschen in Der Dorflehrer bringt die Liebe mehr Leid als Freud. Als Gegenmittel für die Einsamkeit dienen ihnen vorübergehende Zweckgemeinschaften. Filmkritik
Gesine Danckwarts Leinwanddebüt über Einsamkeit und Verzweiflung in der Großstadt will einen tiefen Einblick in das Innerste der Figuren gewähren und verliert sich dabei in seiner elliptischen Form. Filmkritik
Alice sitzt beim Abendessen am Familientisch und hört, sie sei bei einem Unfall gestorben. Morgen kommen die Großeltern. Filmkritik
Gefangen im Netz aus Beton – Guillermo Arriagas Regiedebüt ist eine Lehrstunde über die Unausweichlichkeit des Schicksals. Filmkritik
Ein Kriminalfall im Ambiente des bourgeoisen Südfrankreich verquickt mit Fragen nach Familien- und Liebesverhältnissen. Die Wege der französischen Altstars Claude Chabrol und Gérard Depardieu kreuzen sich in fortgeschrittenem Alter zum ersten Mal. Filmkritik
Der Körper als letzte Bastion des Widerstands. Filmkritik
Wenn ältere Herren im Film jungen Damen verfallen, geht das meist für beide nicht gut aus. Anne Fontaines moralisch eingefärbte Tragikomödie tarnt sich allerdings zunächst mit großer Lockerheit. Filmkritik
Mann und Frau: Der französische Originaltitel von Zabou Breitmans Literaturadaption verrät nicht so leichtfertig, wer hier eigentlich wen liebte. Filmkritik
Das klassische Drama über einen kurdischen Migranten, seinen Schwimmlehrer und die Überquerung des Ärmelkanals wurde in Frankreich unversehens zum Politikum. Filmkritik
Regisseur Marco Bechis beschwört, dass Widerstand auch dann Sinn hat, wenn er scheinbar völlig irrational ist. Filmkritik
Inside a Skinhead provoziert mit seinem paradoxen Inhalt und bietet dabei eine reizvolle Art der Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Perspektiven. Filmkritik
„Ich bin in die große Villa Wahlverwandtschaften hineingegangen und habe alles geklaut, was mir gut gefallen hat“. Regisseur Sebastian Schipper hat sich aus Goethes Liebesroman vor allem das Leichte geschnappt und das Schwere zurückgelassen. Filmkritik
Nach einer wahren Begebenheit: Die Geschichte des Intervallscheibenwischers verändert ganze Biographien und muss für die Verfilmung eines langen, zähen Patentstreits herhalten. Filmkritik
Nach der Komödie 2 Tage Paris erzählt Julie Delpy in ihrem neuen Film die Geschichte einer mittelalterlichen Massenmörderin. Filmkritik
Eine junge Japanerin reist zum Unfallort ihrer toten Eltern ins Ostallgäu. Das Regiedebüt vermengt Romanze und Familiendrama, Kulturverständigung und Trauerarbeit, zur leicht verdaulichen Vergangenheitsbewältigung. Filmkritik
Treiben auf träger Flut: Der neue Film von Jim Jarmusch ist ein intellektuelles Experiment, das dem Zuschauer zu viel zumutet und sich selbst zu viel zutraut. Filmkritik
Bouli Lanners als Autor-Regisseur-Hauptdarsteller genügen ein alter amerikanischer Kombi, eine Straße und reichlich grauer belgischer Himmel für seinen zweiten Langfilm. Filmkritik
Unterwegs, mitten im Leben: Der Schweizer Regisseur Frédéric Choffat lässt drei Züge von Genf aus ins Ungewisse fahren. Und beobachtet, was geschieht. Filmkritik
In seiner typisch verschachtelten Erzählweise denkt Atom Egoyan über Religion, Familie und Identität in einer vernetzten Welt nach. Die Fragen, die er dabei stellt, bleiben im Bewusstsein haften. Filmkritik