Das Fischkind
Nach ihrem Kritiker- und Publikumserfolg XXY kreuzt die argentinische Regisseurin Lucía Puenzo in ihrem zweiten Langfilm Liebesgeschichte, Thriller, Roadmovie und noch einiges mehr und verweigert dabei klare Festlegungen. Filmkritik
--> -->
Nach ihrem Kritiker- und Publikumserfolg XXY kreuzt die argentinische Regisseurin Lucía Puenzo in ihrem zweiten Langfilm Liebesgeschichte, Thriller, Roadmovie und noch einiges mehr und verweigert dabei klare Festlegungen. Filmkritik
Vom Sinn des Kämpfens: Mit dem Biopic um den norwegischen Widerstandskämpfer Max Manus demonstrieren Joachim Rønning und Espen Sandberg das Zerbrechen eines Helden am Mechanismus des Krieges. Filmkritik
Ein einsamer Professor findet in seiner Wohnung zwei illegale Einwanderer und wird mit der Abschiebungspolitik der USA nach 09/11 konfrontiert. Das humanistische Drama vertritt edle Absichten mit nicht immer feinen Mitteln. Filmkritik
In der Kinderbuch-Verfilmung Wo die wilden Kerle wohnen zelebriert Spike Jonze kindlichen Aktionismus und bleibt seinem Stil treu. Filmkritik
Aufgrund seiner Themen und der starken Präsenz eines Ich-Erzählers wurde Rohmers filmisches Werk oft als vermeintlich literarisch ausgewiesen. Bei genauerem Hinsehen offenbart sich jedoch ein sehr polemischer Bezug zur Literatur, wie sich typischerweise in Die Sammlerin zeigt. Filmkritik
Wie in seinem Debütfilm fokussiert Chabrol in seinem zweiten Film Schrei, wenn du kannst das Lebensgefühl der jungen Franzosen. Hier spielt die Geschichte im wohlhabenden Studentenmilieu von Paris. Filmkritik
Mit Loft hat der am amerikanischen Genrekino geschulte Belgier Erik Van Looy ein äußerst elegantes Intrigenspiel inszeniert. Filmkritik
Mit großer Zwanglosigkeit improvisiert, markiert der Vorläufer des Cinéma vérité einen echten Bruch in der französischen Kinolandschaft. Filmkritik
Der Schrecken der Nordsee: Die Abenteuer der Piraten Klaus Störtebeker und Gödeke Michels sind nun auf der großen Leinwand zu erleben. Filmkritik
Unter den zentralen Autoren der Nouvelle Vague bleibt Jacques Rivette mit Abstand der geheimnisvollste – sicher auch, weil er wie in Paris gehört uns gerne mit dem Mysteriösen in seinem Oeuvre spielt. Filmkritik
Mit großer stilistischer und inszenatorischer Intelligenz erzählt François Truffaut das Unglück des missverstandenen Jungen Antoine Doinel. Bei den Filmfestspielen in Cannes 1959 schlug der Film ein wie eine Bombe. Filmkritik
Depressionen können auch Spaß machen. Zumindest für Zuschauer der norwegischen Tragikomödie, in der ein lebensmüder Skiliftwärter zum Roadmovie mit Schneemobil aufbricht und wir lernen, wie man betrunken wird, ohne zu trinken. Filmkritik
Regisseur Joe Wright komponiert Bilder zu Bach und Beethoven. Bei allem Inszenierungseifer vergisst er aber, eine Geschichte zu erzählen. Filmkritik
Nagisa Oshima war der politischste und radikalste unter den japanischen Kinoerneuerern. Eine äußerst verdienstvolle DVD-Edition ermöglicht nun einen Einblick in das Frühwerk. Den Anfang macht sein vierter Film Das Grab der Sonne. Filmkritik
VoD: Häufig als „Mutter“ der Nouvelle Vague bezeichnet, liefert Agnès Varda mit ihrem zweiten Spielfilm eine ästhetisch visionäre Geschichte zwischen Cinéma vérité und Melodrama sowie eine atmosphärisch dichte Beobachtung des Paris der 1960er Jahre. Filmkritik
In seiner nüchternen Inszenierung und mit seiner modernen Violinmusik wirkt Rohmers Regiedebüt auf den ersten Blick etwas sperrig, liefert jedoch eine bewundernswerte Analyse der menschlichen Not. Filmkritik
„Ein guter Kerl verhält sich wie ein Arschloch, während sich zugleich ein Arschloch wie ein guter Kerl verhält.“ Mit diesen Worten beschrieb Claude Chabrol die Handlung seines Debütfilms, dessen Erfolg ganz wesentlich zum Aufbruch der Nouvelle Vague beitrug. Filmkritik
Ein Mann, der als Leichenaufbahrer vielen Menschen im Moment der Trauer hilft, muss seiner Frau seinen Beruf verheimlichen. In einer spezifisch japanischen Form von Sentimentalität erzählt Nokan vom Umgang mit dem Tod. Filmkritik
Polizist mit „good-luck crack pipe“. Nicolas Cage brilliert in Werner Herzogs Bad Lieutenant-Variation. Filmkritik
In seinem Film Adam pathologisiert Max Mayer den Autismus seiner Hauptfigur nicht, sondern inszeniert ihn als liebenswerte Eigenschaft. Filmkritik
VoD: Mit dem konsequent aus dem Gefängnis heraus erzählten Gangsterfilm Ein Prophet gelingt Jacques Audiard eine interessante Fortsetzung seines ausgezeichneten Werkes. Filmkritik