Villa Amalia
Wie viel Kraft das Vergessen kostet und welche Kräfte es frei setzt, danach fragt der französische Regisseur Benoît Jacquot in seiner Verfilmung Villa Amalia des gleichnamigen Romans von Pascal Quignard. Filmkritik
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Wie viel Kraft das Vergessen kostet und welche Kräfte es frei setzt, danach fragt der französische Regisseur Benoît Jacquot in seiner Verfilmung Villa Amalia des gleichnamigen Romans von Pascal Quignard. Filmkritik
Untersuchungsgegenstand heterosexuelle Partnerdynamik, Versuchslabor München: Nach dem Massenexperiment Shoppen kommt von Ralf Westhoff nun die Langzeitstudie Der letzte schöne Herbsttag in die Kinos. Filmkritik
Katerstimmung: In Wolfgang Panzers Leinwandadaption von Thomas Hürlimanns Schlüsselroman kämpft Bruno Ganz als Schweizer Bundespräsident Kater ums politische Überleben und um moralische und menschliche Integrität. Filmkritik
Jo Baiers biografisches Dialogdrama nimmt sich existenzieller Fragen an und versucht den letzten Dingen des Lebens auf den Grund zu gehen, mutet dabei aber an wie eine unbeholfen zusammengestellte Floskelsammlung. Filmkritik
Nur einen Tag lang begleiten wir eine japanische Familie und erfahren dabei doch ihre ganze Geschichte. Auch mit seinem neuesten Werk beweist Hirokazu Kore-eda, dass er einer der stilsichersten Regisseure seiner Zeit ist. Filmkritik
Vom chinesischen Bauerndorf auf die Bühnen der Welt. Nach der gleichnamigen Autobiografie erzählt Maos letzter Tänzer anhand des berühmten Balletttänzers Li Cunxin eine klassische Aufsteigergeschichte und ist dabei mehr Melodram als Tanzfilm. Filmkritik
Und mit den Drogen kommen die Tränen, die Waffen sowieso. Joel Schumachers moralische Tragödie von der Upper East Side bietet viel schöne Oberfläche. Filmkritik
Sofia Coppolas Gewinner des Goldenen Löwen von Venedig leidet wie seine Hauptfigur am Burnout-Syndrom. Filmkritik
Julian Schnabel hat genug von Filmgemälden. In seinem neuesten Film ist seine Bildsprache nicht mehr Ausdruck von inszenatorischer Freiheit, sondern leidet unter den Zwängen einer überfrachteten Handlung. Filmkritik
Der Gewinner des diesjährigen Oscars für den besten fremdsprachigen Film ist ein Beispiel dafür, wie nichtssagend Auszeichnungen sein können. Filmkritik
Partizipation, Immersion und Interaktion gelten als kennzeichnend für das Web 2.0. Zwar dreht sich auch in David Finchers vermeintlichem Facebook-Film alles um diese drei Schlagworte, im Fokus steht jedoch gerade das soziale Gefüge jenseits des virtuellen Raumes. Filmkritik
Ellesse. Irgendwie schien diese Marke nie zeitgemäß. Boris Becker trug sie zu kurz, als dass sie sich wirklich ins Gedächtnis hätte prägen können. Während sich die anderen Sportgiganten duellierten und es gerade am Tennishimmel Eintagsfliegen wie Sergio Tacchini gab, war Ellesse immer da und doch kaum präsent. Filmkritik
„Det is det Ludenleben!“ Dominik Graf sucht nach Menschlichkeit, wo sie nicht zu erwarten ist, und bewahrt dabei die Balance zwischen Nähe und Distanz. Filmkritik
In seinem Regiedebüt adaptiert Bertrand Tavernier einen Roman von Georges-Simenon. Ein zurückhaltender und gewissenhafter Uhrmacher (Philippe Noiret) wird darin mit einer persönlichen Tragödie konfrontiert. TV-Empfehlung
Die Hüter der Flamme. In John Hillcoats Adaption des preisgekrönten Endzeitromans von Cormac McCarthy kämpfen Vater und Sohn ums Überleben und um den Erhalt ihrer Menschlichkeit. Filmkritik
In dem in Cannes ausgezeichneten Debütfilm aus Peru muss ein pedantischer Pfandleiher lernen, dass Säuglinge auf Analfixiertheit pupsen. Filmkritik
Andrea Arnold hat mit Fish Tank ein meisterhaftes Sozialdrama gedreht, das den britischen Kitchen-Sink-Realismus auf eine neue Ebene hebt. Filmkritik
Elizabeth Gilberts Roman verkaufte sich über sieben Millionen Mal und löste einen kleinen Tourismus-Boom aus. Ryan Murphys Verfilmung ist zwar hochkarätig besetzt, erschöpft sich aber in Plattitüden vom Sinn des Lebens und der Liebe. Filmkritik
Benoît Delépine und Gustave de Kervern schicken ihren Titelhelden auf eine Reise durch seine Vergangenheit, um ihn schließlich feststellen zu lassen, dass die Gegenwart doch das Beste ist. Filmkritik
MUBI: Auch wenn der ganz große Durchbruch ausgeblieben ist, erfreut sich das rumänische Kino weiterhin großer Beliebtheit. Und das völlig zu Recht, wie Radu Judes kleiner, aber wirkungsvoller Film beweist. Filmkritik
…und das ist ein Versprechen, das allein die Hauptdarstellerin einlöst. Filmkritik