Come On, Come On
VoD: Mike Mills zapft für sein Kino der Transparenz und Empathie weiter das eigene Familienleben an. In Come On, Come On lernen sich Onkel und Neffe kennen, zum Glück auf zumindest filmischer Augenhöhe. Filmkritik
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VoD: Mike Mills zapft für sein Kino der Transparenz und Empathie weiter das eigene Familienleben an. In Come On, Come On lernen sich Onkel und Neffe kennen, zum Glück auf zumindest filmischer Augenhöhe. Filmkritik
Nanni Moretti erzählt Episoden aus einem römischen Mehrfamilienhaus. Auf die Bewohner blickt er dabei kaum weniger streng als der von ihm gespielte Vater auf seinen Sohn. Filmkritik
In seinem ersten Spielfilm begleitet Philip Scheffner eine Frau, die vom Staat zum Verschwinden aufgefordert wird – und entzieht sich mit einem Rollenspiel der Macht der Eindeutigkeit. Filmkritik
VoD: Zwei alleinerziehende Mütter ziehen ihre Kinder in einem Frauennetzwerk groß. Dabei flanieren die Identitäten und Gefühle so frei wie immer bei Almodóvar. Beim Blick auf die Franco-Ära wird Parallele Mütter dann aber ungewohnt eindeutig. Filmkritik
VoD: The Card Counter ist aus der Sicht eines Spielers und Ex-Soldaten erzählt, der strikt seinen Routinen folgt. Doch unter der aufgeräumten Oberfläche wird ein reißender Strom von Bedrohungen spürbar. Paul Schraders neuer Film ist von fiebriger Kälte Filmkritik
Berlinale 2022 – Panorama: In einem Moskauer Geschäft werden usbekische Frauen als Arbeits- und Sex-Sklavinnen gehalten. Michael Borodins Convenience Store ist dann am stärksten, wenn er kaum zu ertragen ist. Filmkritik
VoD: Ein brutalistischer Wohnblock ist das letzte Refugium vor der dystopischen Außenwelt. Wir könnten genauso gut tot sein zeigt, wie Isolation und kollektive Paranoia die Gemeinschaft zersetzen. Filmkritik
Berlinale 2022 – Panorama: Eine junge Frau irrt durch Teheran, um ihr uneheliches Kind vor ihren Eltern zu verstecken. Ali Asgaris Until Tomorrow spielt mit den Grenzen des Zeigbaren. Filmkritik
Auch in ihrem zweiten Film lässt Carla Simón Kinder durch sonnendurchflutete Landschaften streifen. Vor allem aber wirft Alcarràs die ökologische Erneuerung der spanischen Landwirtschaft in eine Großfamilie hinein. Filmkritik
Berlinale 2022 – Forum: Manchmal wird der Ton gegenüber dem Bild so dominant, dass es spukt. Happer’s Comet gibt gespenstisch verdichtete Einblicke in suburbanes Leben Filmkritik
In Die Linie trennt Ursula Meier eine Familie und führt sie wieder zusammen. Nur die Mutter wird zum Problemfall, auch für den Film. Filmkritik
VoD: Eine alleinerziehende Radio-Telefonistin bringt zwei Jugendliche durch die Achtziger und streckt die Hand zu einer Fremden aus. Mikhaël Hers’ Passagiere der Nacht ist ein Film, wie man ihn nicht mehr so häufig sieht. Filmkritik
Berlinale 2022 – Generation: The Hill of Secrets dreht sich um ein zwölfjähriges Mädchen, das sich für seine proletarische Familie schämt und deshalb einfach eine neue erfindet. Lee Ji-euns Langfilmdebüt ist ein Juwel im diesjährigen Generation-Programm. Filmkritik
VoD: Sie ist steif, er ungelenk. Nicolette Krebitz entwirft mit A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe einen komischen Liebesreigen voller großer Kinomomente. Filmkritik
Armut, Arbeit und arrangierte Ehe. Li Ruijuns Return to Dust blickt auf das Landleben im kargen, vom Wirtschaftswunder vergessenen Nordwesten Chinas – und steuert mit viel Geduld auf ein Bild hin, das sitzt. Filmkritik
Berlinale 2022 – Forum: Die Poesie des Wartezimmers. Éric Baudelaires A Flower in the Mouth lässt entkräftete Blütenmassen auf die Utopie einer einzelnen Blume treffen, Menschen wie im Walzer durch die Fabrik sliden und ringt noch der größten Gewalt ein Geständnis ab. Filmkritik
Eine Ménage-à-trois bildet den Ausgangspunkt für den neuen Film von Claire Denis, in dem Beziehungskrise und Pandemie zusammenfallen. Die großen Fragen wirft Mit Liebe und Entschlossenheit dabei im vermeintlichen Hintergrund auf. Filmkritik
VoD: Ulrich Seidl schleppt seinen neusten Loser durch die Abgründe des Billig-Urlaubs. Rimini erzählt dabei mehr über das Auswahlverfahren von A-Festivals als über konsumfreudige Golden-Ager. Filmkritik
Entzauberte Machtspiele: 22 Jahre nach seiner ersten Fassbinder-Adaption eröffnet François Ozon die Berlinale mit einer Gender-Umkehr, in der aus Petra Peter geworden ist. Ach ja. Filmkritik
In Rotterdam gibt es neben Männern in der kasachischen Steppe, allerlei Corona-Allegorien und Gender-Dekonstruktionen auch den neuen Film von Terence Davies zu sehen. Ein Sehtagebuch. Special
Ein unfallflüchtiger Fahrer nistet sich im Leben der Witwe seines Opfers ein – und wird allmählich zum Hauptdarsteller eines Thrillers. Are You Lonesome Tonight? wechselt Form und Look wie ein Chamäleon, Garstigkeit und Melancholie wechseln sich beständig ab. Filmkritik