Marie Antoinette
In den Originaldekors von Versailles gedreht, erzählt der Film das Leben der schillerndsten französischen Königin. Mit ihrer umstrittenen Punk-Adaptation gelingt Sofia Coppola eine geniale Subversion des Historienfilms. Filmkritik
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In den Originaldekors von Versailles gedreht, erzählt der Film das Leben der schillerndsten französischen Königin. Mit ihrer umstrittenen Punk-Adaptation gelingt Sofia Coppola eine geniale Subversion des Historienfilms. Filmkritik
In ihrer schwärzesten Stunde muss eine Nation Helden gebären. Bei Oliver Stones World Trade Center stehen nicht die vielen Toten, sondern wenige Überlebende, ihre Familien und Retter im Mittelpunkt eines Heldenepos, bei dem kaum noch die Handschrift des Regisseurs erkennbar ist. Filmkritik
In einer Koproduktion mit Beteiligung von vier Ländern behandelt Raoúl Ruiz Leben und Werk des Malers Gustav Klimt - visuell teilweise anregend, jedoch dramaturgisch nicht leicht zugänglich. Filmkritik
Harte Zeiten für die Rolling Stones. Keith Richards fällt von einer Palme – und nun auch noch dieser Film. Das Biopic Stoned geht einmal mehr der Frage nach: Warum starb Brian Jones? Filmkritik
Eine visuelle Assoziation der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, die sich in 27 Teilen sowohl narrativ als auch experimentell an die musikalische Vorlage annähert. Filmkritik
Und immer wieder Transzendentalität. Aber diesmal hat es Altmeister Terrence Malick übertrieben. Endgültig. Filmkritik
James Mangolds Film über Johnny Cash reiht sich schmucklos in die Reihe aktueller Biopics ein und verlässt sich ganz auf seine Schauspieler. Filmkritik
Die andere Seite der Kunst: Bennett Millers Filmbiographie konzentriert sich auf eine entscheidende Phase im Leben Truman Capotes, auf die Frage der Verantwortung des Schriftstellers gegenüber seinem Sujet und auf einen großartigen Philip Seymour Hoffman. Filmkritik
Hip-Hop Superstar 50 Cent verkörpert in seinem quasi autobiographischen Spielfilmdebut den Gangster und Möchtegern-Rapper Marcus. Der mit wuchtigem Soundtrack ausgestattete Streifen strickt weiter an der Legende des New Yorker Musikers. Filmkritik
Mit ihrem literarischen Kammerspiel versucht uns Dagmar Knöpfel die tschechische Schriftstellerin Bozena Nemcova näher zu bringen und hält sie doch auf großer Distanz. Filmkritik
Catherine Hardwicke inszeniert die Geschichte der legendären Z-Boys, die neue Maßstäbe im Skateboarden setzten und nun als Protagonisten eines adretten Teen-Movies versuchen, zwischen den Verlockungen von Ruhm und Geld den richtigen Weg zu finden. Filmkritik
Mit dem Briten Bob Hoskins in der Hauptrolle verfilmte der Italiener Ricky Tognazzi das bewegende Leben des Papstes Johannes XXIII., den die Gläubigen den „guten Papst“ nannten. Filmkritik
In dem Biopic des Fernseh- und Kino- erfahrenen Regisseur Stephen Hopkins (24, ab 2001) vermag Geoffrey Rush den englischen Schauspieler und Komödianten, der durch die Rolle des Inspektor Clouseau zum Superstar der 60er Jahre aufstieg, in einer genialen Performance zu verkörpern. Filmkritik
Als ihre schulischen Leistungen zu schlecht werden, sperrt Coach Carter seine Mannschaft kurzerhand vom Training aus. Damit handelt er sich reichlich Ärger ein, behält aber recht – wie immer. Filmkritik
Dieses “Biopic” versucht, das Leben und die Arbeit des Sexualfoschers Alfred Kinsey zusammenzuführen; bemerkenswert Neues oder Skandalöses findet sich nicht. Filmkritik
Mit Machuca, mein Freund nähert sich der Regisseur Andrés Wood auf unkonventionelle Weise einem düsteren Kapitel aus Chiles Vergangenheit. Das Umfeld eines Zwölfjährigen dient dem Film als Vorlage für ein Porträt der letzten Monate der Allende-Regierung und der Zeit unmittelbar nach dem Militärputsch von 1973. Filmkritik
Alejandro Amenábar verfilmt die Lebensgeschichte des querschnittsgelähmten Ramón Sampedro, gespielt von Javier Bardem, der öffentlich für einen selbstbestimmten Tod eintrat, ein Recht, dass ihm gerichtlich verwehrt wurde. Dabei bleibt der Regisseur aber zu nah an der dem Film zu Grunde liegenden Biographie und findet kaum originelle visuelle Lösungen. Filmkritik
Auf der Berlinale mit zwei Silbernen Bären ausgezeichnet kommt nun, zwei Tage vor dem zweiundsechzigsten Jahrestag von Sophie Scholls Hinrichtung, dieses bedrückende und emotional eindringliche Plädoyer für Zivilcourage in die Kinos, in dem die studentische Widerstandskämpferin zur modernen Heldin stilisiert wird. Filmkritik
Nach dem wenig bekannten Albino Alligator (1996) führt der Schauspieler Kevin Spacey in Beyond the Sea bereits zum zweiten Mal Regie. Dem nicht genug, übernahm der zweifache Oscarpreisträger gleich noch die Hauptrolle und war Produzent des Films. Bei dieser großen Herausforderung scheint Spacey, der ein Porträt des Sängers Bobby Darin abliefert, jedoch überfordert gewesen zu sein. Filmkritik
Basierend auf Allan Knees Theaterstück Der Mann der Peter Pan war inszeniert Marc Forster (Monsters Ball, 2001) ein biederes Rührstück, das getragen von Johnny Depp an vielen Momenten dennoch ergreifend wirkt. Filmkritik
Irvin Winklers Cole Porter-Biographie De-Lovely ist ein exzellent besetzter musikalischer Bilderbogen, eine Hommage an die Glanzzeit der Musicals und gleichzeitig der Versuch, authentisch das Leben einer faszinierenden Persönlichkeit wiederzugeben. Filmkritik