Maniac

Maniac 2

Das Original zum Remake, William Lustigs Maniac (1980), zählt zweifellos zu den verstörendsten Horrorfilmen, die je auf Zelluloid gebannt wurden. Anstatt seine Geschichte über einen schizophrenen Serienkiller mit einem Faible für Schaufensterpuppen und tote Frauen aus der Sicht seiner Opfer zu erzählen, bleibt Lustig konsequent in der verschrobenen Psyche seiner Hauptfigur. Bemerkenswert sind auch die ungeschönte, rohe Ästhetik, die Brüche im Erzählton sowie ein Hauptdarsteller, der sich mit seiner äußeren Erscheinung herkömmlichen Stereotypen entzieht. Franck Khalfoun (Wrong Turn Tahoe) verlässt sich in seinem Remake dagegen auf einen starken Kontrast und hat sich den eher niedlich wirkenden Elijah Wood für die Hauptrolle ausgesucht. Ersten Bildern und Ausschnitten nach zu urteilen scheint Khalfoun sich auch ansonsten von seiner Vorlage zu emanzipieren und setzt auf einen deutlich glatteren Look. Für Drehbuch und Produktion von Maniac ist der Franzose Alexandre Aja verantwortlich, der mit seinem dichten und ironiefreien High Tension einmal als Hoffnung des Genres galt. Mit Horns ist auch bald wieder ein Film von Aja selbst im Kino zu sehen, mit Daniel Radcliffe in der Hauptrolle.

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