Heimspiel Filmfest 2011

Das Heimspiel Filmfest verschreibt sich vom 10. bis zum 16. November wieder ganz dem deutschen Film. Besonders jene Werke, denen es im letzten Kinojahr zu Unrecht an Aufmerksamkeit mangelte und die in kleineren Städten wie dem Austragungsort Regensburg ohnehin kaum zu sehen sind, soll eine Plattform geboten werden. Das Programm, für das critic.de-Redakteur Sascha Keilholz verantwortlich zeichnet, versammelt etablierte Autorenfilmer wie Rudolf Thome (Das Rote Zimmer), Isabelle Stever (Glückliche Fügung) und Andreas Dresen (Halt auf freier Strecke), zeigt aber auch Arbeiten von Nachwuchsregisseuren wie Huan Vus Die Farbe und Tim Fehlbaums vielgepriesenen Science-Fiction-Film Hell.

Heimspiel Logo 2011

Ganz genau nimmt man es mit dem Herkunftsort Deutschland nicht. So steht der österreichische Festivalerfolg Atmen ebenso auf dem Programm wie die niederländisch-deutsche Koproduktion Brownian Movement, in der Sandra Hüller durch die formal strengen Kompositionen von Nanouk Leopold wandelt.

Neben den Höhepunkten aus dem vergangenen Kinojahr gibt es in Regensburg auch kleinere Werkschauen zu sehen. Sehr ungewöhnlich für ein Festival ist die Entscheidung, einem Casting Director eine Filmreihe zu widmen. Sabine Bär, die für das Casting von Filmen wie Yella, Das weiße Band und Inglourious Basterds verantwortlich ist, wird diese Ehre zuteil. Und auch Roland Klick wird geehrt. In seiner Heimat war der Regisseur immer ein Außenseiter. Dem spröden Realismus und Kunstwillen des Neuen Deutschen Films setzte er dynamisches Genrekino entgegen. In Regensburg werden vier seiner Filme gezeigt, darunter auch seine beiden bekanntesten, Deadlock und Supermarkt.

Das Komplette Programm findet sich unter heimspiel-filmfest.de

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