Afrikamera 2013

Vom 12. bis zum 17. November gibt es im Berliner Arsenal neue Afrikabilder zu sehen.

Atalaku

Afrikamera zählt zu den jüngsten Veranstaltungen in der Berliner Festivallandschaft. Umso engagierter versucht der Kulturverein toucouleur e.V das Bewusstsein für ein Kino zu stärken, dem hierzulande eine Bühne fehlt. In enger Zusammenarbeit mit afrikanischen Festivals von Marrakech bis Durban ist auch in diesem Jahr wieder ein kompaktes Programm entstanden, das unter dem Titel „Re_Imaging Africa“ an sechs Abenden präsentiert wird. Eröffnet wird das Festival von Licínio Azevedos Virgem Margarida, der sich ins Mosambik der 1970er Jahre begibt, um von einer 14-jährigen zu erzählen, die im Chaos der neuen Unabhängigkeit plötzlich zur Revolutionärin werden soll. Mit aktuellen Geschehnissen beschäftigt sich dagegen der Kameruner Jean-Pierre Bekolo in seinem neuen Film. Le President handelt von einem resignierten Staatsoberhaupt, das sich am Vortag der Wahl aus dem Staub macht und sein Land damit einer ungewissen Zukunft überlässt.

Gito

Der Dokumentarfilm Espoir Voyage aus Burkina Faso räumt mit der Vorstellung auf, dass der Sehnsuchstort junger Afrikaner Europa sein muss. Für den jungen Bruder des Regisseurs war es etwa die Elfenbeinküste. Als Kontrast zu den häufig erschütternden Themen aktueller Spiel- und Dokumentarfilme gibt es mit Gito aus dem Jahr 1992 schließlich auch noch etwas zu lachen. Von Burundi nach Frankreich ausgewandert, möchte der Titelheld eines Tages wieder in seine Heimat zurückkehren, seine französische Freundin mitnehmen und Minister werden. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Das gesamte Programm gibt es hier

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