TV-Empfehlungen

Nocturama – Kritik

, Arte

Dem Terror kein Gesicht geben. Bertrand Bonello zeigt sich in seinem überragenden neuen Film über eine Gruppe junger hipper Staatsfeinde vor allem an der reinen Bewegung der Zerstörung interessiert. weiter 

Die Affäre – Kritik

, Servus TV

VoD: „La Bourgeoise et le Prolo“, mit dieser polemischen Formel lässt sich der Plot von Catherine Corsinis Die Affäre (Partir) zunächst zusammenfassen. Doch darüber hinaus versucht der Film ein intimes Frauenporträt zu zeichnen. weiter 

Frantz – Kritik

, 3Sat

Vom Freud’schen Wiederholungszwang und der Notwendigkeit der Lüge. François Ozon wirft in seinem Lubitsch-Remake einen überraschend nüchternen Blick auf die Liebe. weiter 

Der Tod von Ludwig XIV. – Kritik

, Arte

Faulende Beine, tote Augen – zuckende Wangen, schmatzende Münder. Albert Serra findet das Lebendige im Toten und das Tote im Lebendigen. weiter 

Mein liebster Alptraum – Kritik

, Servus TV

Gegensätze ziehen sich an – immer noch. Regisseurin Anne Fontaine spielt mit dem Reiz des Kontrastiven und punktet mit den lauten Tönen. weiter 

Wanted – Kritik

, Vox

Eine Gilde von Auftragskillern entscheidet mit Hilfe von Webstühlen darüber, wer leben darf und wer mit Kugeln, die Kurven fliegen, ins Jenseits befördert wird. Das ist so absurd wie es sich anhört. Und gleichzeitig der beste Sommerblockbuster der Saison. weiter 

Gravity – Kritik

, Sat.1

Erst ein Brummen, dann die Stille, dann die Action. Faszination Menschsein, Langeweile Menschsein. Eine Gemeinschaftskritik. weiter 

Eden – Kritik

, WDR

In der narrativen Zersplitterung zur Wahrhaftigkeit finden. Mia Hansen-Løve erzählt von einem jungen DJ, der in der Blütezeit der französischen House-Musik ein besseres Leben sucht. weiter 

Edge of Tomorrow – Kritik

, ProSieben

Tag für Tag dasselbe Alien abschlachten. Doug Liman bekennt sich leise zu seinem Sinn fürs Absurde. weiter 

Predators – Kritik

, ProSieben

Nimród Antal belebt das Predator-Franchise mit frischen Ideen, alten Tricks und pausenloser Spannung. weiter 

Ein Fremder ohne Namen

, BR

Clint Eastwood hat sich nach seinem ungewöhnlichen Regiedebüt Sadistico (Play Misty for me, 1971) mit Ein Fremder ohne Namen (High Plains Drifter, 1973) auf vertrauteres Terrain begeben. weiter 

Winter's Bone – Kritik

, One

Die vielfach preisgekrönte Charakter- und Milieustudie schickt eine 17-Jährige auf eine Coming-of-Age-Odyssee durch ein Territorium, das an Slasher-Film-Settings erinnert. weiter 

Hagazussa - Der Hexenfluch – Kritik

, 3Sat

Dogmen des Wahns: In Hagazussa ziehen dunkle Pestbeulen und das helle Licht einer christlichen Dorfgemeinschaft den Verstand einer jungen Frau in die Abgründe des Wahnsinns. weiter 

Brügge sehen... und sterben? – Kritik

, Servus TV

Vor der mittelalterlichen Kulisse inszeniert Martin McDonagh einen perfekten Showdown zwischen drei Gangstern. In seinem Regiedebüt halten sich Humor, Drama und Spannung die Waage. weiter 

Scarface

, ZDF

Scarface (1983) ist ein schonungsloses Abbild einer von Geld und Macht zerfressenen Gesellschaft. weiter 

Sully – Kritik

, Sat.1

Ein Film, in dem alles gelingt: Clint Eastwood inszeniert eine kollektive amerikanische Notlandung. weiter 

Blade Runner 2049 – Kritik

, RTL

Die Suche nach Verhältnissen: Denis Villeneuves Sequel zu Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker schert sich nicht mehr um die Frage nach dem Menschen, aber um so mehr um die nach dem Menschlichen. weiter