Alle Filme im TV

Nichts zu verzollen – Kritik

, Festival (ARD digital)

Dany Boon liefert eine vergnügliche Komödie über Vorurteile und Toleranz ab, die jedoch allzu sehr an seinen Erfolgsfilm Willkommen bei den Sch’tis erinnert und sich mit ernsten Untertönen selbst überfordert. weiter 

Der ganz normale Wahnsinn - Working Mum – Kritik

, Einsplus (ARD digital)

Die Bestsellerverfilmung Der ganz normale Wahnsinn – Working Mum versucht, tiefgehende Sozialstudie mit humoristischen Elementen zu verbinden, und scheitert letztlich durch die Stereotypisierung ihrer Hauptfiguren. weiter 

Black Out – Kritik

, ZDF

Wo ist bloß das Koks abgeblieben? Egal, Hauptsache, es wird nach allen Regeln der Genrekunst gesucht. weiter 

Away we go – Kritik

, NDR

Auf der Suche nach einem neuen Zuhause reist ein junges Paar quer durch Amerika. In komischen bis schwermütigen Episoden wird es dabei mit verschiedenen Familienentwürfen konfrontiert. weiter 

Scoop - Der Knüller – Kritik

, MDR

Woody Allen scheint sich in Europa wohlzufühlen. Nachdem seine Filme jahrzehntelang New York treu blieben, ist Scoop bereits seine zweite Arbeit in Folge, die sich in der britischen High Society situiert. weiter 

Staudamm – Kritik

, arte

Die Rekonstruktion eines Amoklaufs als Liebesgeschichte. weiter 

Nokan – Kritik

, 3sat

Ein Mann, der als Leichenaufbahrer vielen Menschen im Moment der Trauer hilft, muss seiner Frau seinen Beruf verheimlichen. In einer spezifisch japanischen Form von Sentimentalität erzählt Nokan vom Umgang mit dem Tod. weiter 

Maos Letzter Tänzer – Kritik

, RBB

Vom chinesischen Bauerndorf auf die Bühnen der Welt. Nach der gleichnamigen Autobiografie erzählt Maos letzter Tänzer anhand des berühmten Balletttänzers Li Cunxin eine klassische Aufsteigergeschichte und ist dabei mehr Melodram als Tanzfilm. weiter 

Bal – Kritik

, arte

Extrem ruhig und extrem schön: Für Bal, den abschließenden Teil seiner Yusuf-Trilogie, erhielt der türkische Regisseur Semih Kaplanoğlu dieses Jahr auf der Berlinale den Goldenen Bären. weiter 

Das rote Zimmer – Kritik

, Das Erste

VoD: Die Lösung liegt bei Rudolf Thome mal wieder im Weiblichen. Ein Kussforscher wird von zwei jungen schönen Frauen eingeladen, einen Harem zu gründen. Und das Subgenre des Dreiecks-Films wird um einen schönen Beitrag bereichert. weiter 

The Fast and the Furious: Tokyo Drift – Kritik

, VOX

Das hätte man sich ja denken können: Der Draufgänger Sean Boswell (Lucas Black), in Amerika aufgrund wiederholter Teilnahmen an illegalen Autorennen fast im Knast gelandet, kann es auch in seiner neuen Heimat Japan nicht lassen. weiter 

The Losers – Kritik

, VOX

Wenn du ein Loser bist, musst du im B-Picture spielen, und die Leute sehen dich auf DVD. Last Exit Pulp. weiter 

Tsotsi – Kritik

, 3sat

Ein junger Gangster muss von einem Tag auf den anderen Verantwortung für ein Baby übernehmen und beginnt, sein Leben zu verändern. Leider verändert das Neugeborene auch den Film – nicht zu dessen Vorteil. weiter 

So finster die Nacht – Kritik

, WDR

Grenzerfahrungen des Zwischenmenschlichen – Tomas Alfredsons Multi-Genre-Film kommt mit der Figur des Vampirs der Erfahrungswelt einer Vorstadtjugend auf die Spur. weiter 

Freier Fall – Kritik

, Festival (ARD digital)

Ein gestandener Polizist entdeckt seine homosexuelle Seite. Ein Schema nimmt seinen Lauf. weiter 

Scherbenpark – Kritik

, Festival (ARD digital)

Sascha hat zwei Ziele vor Augen: etwas schreiben und jemanden töten. Nicht ganz leicht im Gefühlschaos des Coming of Age. weiter 

Das letzte Schweigen – Kritik

, kultur (ZDF digital)

Trauer, Schuld und Sühne:  Baran Bo Odar adaptiert in seinem Leinwanddebüt Jan Costin Wagners preisgekrönten Kriminalroman „Das Schweigen“. weiter 

Green Zone – Kritik

, ZDF

Ein vermeintlicher Antikriegsthriller, der doch nur eine weitere Kriegsheldengeschichte ist: Warum die Dinge meist doch das sind, wonach sie aussehen. weiter 

Keinohrhasen – Kritik

, sixx

Til Schweigers romantische Komödie um einen Klatschreporter und eine Kindergärtnerin ist der deutsche Kinohit des Jahres. Das größte Mysterium seit Der Schuh des Manitu? weiter 

Tödliche Entscheidung – Kritik

, Festival (ARD digital)

Nach dem künstlerischen Desaster von Find Me Guilty hat Altmeister Sidney Lumet noch einmal den richtigen Stoff und die richtigen Schauspieler gefunden. Was Matchpoint für Woody Allen war, ist Tödliche Entscheidung für ihn: ein kleiner, bösartiger Ensemblefilm, der so gar nicht in die aktuelle Kinolandschaft passen will. weiter 

The Happening – Kritik

, ProSieben

Wenn die Bäume zurückschlagen, hilft auch keine Naturwissenschaft mehr: Mit seinem neuesten Thriller wird M. Night Shyamalan zum Öko-Botschafter. weiter 

Crank – Kritik

, RTL II

Red Bull verleiht Flügel. Chev Chelios braucht die dringend, denn er ist auf geradem Weg in die Hölle - ein Fiesling hat dem Killer ein tödliches Serum verabreicht. Nun aber schnell noch ein paar Autos zu Schrott fahren… weiter 

So ist Paris – Kritik

, RBB

Eine Metropole vereint Gegensätze: Ein alternder Professor tanzt für seine Studentin à la John Travolta und ein junger Tänzer erfährt, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Cédric Klapisch weiß es zu erzählen. weiter 

Somewhere – Kritik

, BR

Sofia Coppolas Gewinner des Goldenen Löwen von Venedig leidet wie seine Hauptfigur am Burnout-Syndrom. weiter 

2 Tage Paris – Kritik

, RBB

In dem Regiedebüt der Schauspielerin Julie Delpy trägt ein leicht neurotisches Paar - er Amerikaner, sie Französin - rasante Wortgefechte aus, die zunehmend schärfer werden und ihre Beziehung gefährden. weiter 

Das Morphus-Geheimnis – Kritik

, BR

Der zehnjährige Nicki muss sich gegen waschechte Gangster behaupten und das Geheimnis eines legendären Musikstücks ergründen. Ein Film für die ganze Familie, aber eindeutig mehr für die Kinder als für die Eltern. weiter 

Zuhause ist der Zauber los – Kritik

, ProSieben

Eddie Murphy agiert in seiner neuen Komödie als Aktienhändler mit einem Work-Life-Balance-Problem zunächst sehr professionell, aber dann krakeelt er doch herum. Schuld ist auch das im Übrigen von Schmalz verstopfte Drehbuch. weiter 

Der Ja-Sager – Kritik

, SAT.1

Distinktionsversuche und Genrezwänge. Jim Carreys neue Komödie schwankt etwas unentschlossen zwischen Indiepop und Grimassenakrobatik. weiter 

Der Sternwanderer – Kritik

, ProSieben

Der Verfilmung von Neil Gaimans Fantasyroman fehlt leider die Essenz des Buches. Unterhaltsamer und jedenfalls witziger als die übliche Genrekost ist sie aber allemal. weiter 

Silver Linings – Kritik

, ProSieben

Gefangen im Schuss-Gegenschuss. David O. Russells Liebeskomödie verfällt – wie sein Protagonist – immer wieder in alte Muster. weiter 

Stirb Langsam 4.0 – Kritik

, RTL

Len Wiseman setzt nach zwölf Jahren die Stirb Langsam-Reihe mit Bruce Willis fort und inszeniert eine flotte Actionjagd, die zwar inhaltlich wenige Überraschungen, aber dennoch gute Unterhaltung bietet. weiter 

Company Men – Kritik

, Das Erste

Serienproduzent John Wells hat vor dem Hintergrund der Rezession in den 1990er Jahren ein Drehbuch geschrieben und es aus aktuellem Anlass aus der Schublade geholt. Das Ergebnis ist ein waschechter Krisenfilm. weiter 

The American – Kritik

, NDR

Der ermüdende Blick: Anton Corbijns The American ist ein hochkonzentrierter Genrefilm, der seine Brillanz vor allem in den Nuancen zeigt. weiter