VoD: Als „unvollständige Erzählung von verschiedenen Reisen“ untertitelt Michael Haneke seinen Film – und in der Tat ist er ein fragmentarisches Episodenwerk, das kunstvoll um die Kommunikationsgestörtheit seiner zahlreichen Figuren kreist. weiter
USA 2005. Regie: Paul Haggis. Mit: Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon, Jennifer Esposito Start:
In seinem Episodenfilm beleuchtet Paul Haggis die zerstörerische Kraft von Vorurteilen und beweist anhand seiner differenziert gezeichneten Charaktere, dass niemand so ist wie es zunächst scheint. weiter
AR 2004. Regie: Daniel Burman. Mit: Daniel Hendler, Adriana Aizemberg Start:
Wenn man in Buenos Aires geboren ist, seine Großmutter aus Polen fliehen mußte und der Vater in Israel lebt, ist man dann Argentinier, Pole oder Jude? Neben Tango der Rashevskis und Alles auf Zucker widmet sich auch El Abrazo Partido komplizierten Identitätsfragen. weiter
ROK 2004. Regie: Kim Ki-duk. Mit: Lee Seung-yeon, Jae Hee Start:
Kim Ki-duk (Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und Frühling) entwirft die stumme Liebesgeschichte eines Einbrechers und einer unglücklichen Ehefrau mit motivisch stringenter und atmosphärisch überwältigender Einfachheit. weiter
D 2005. Regie: Thomas Durchschlag. Mit: Lavinia Wilson, Maximilian Brückner, Richy Müller Start:
In seinem Spielfilmdebüt Allein stellt Thomas Durchschlag eine junge Frau in den Mittelpunkt, die am Borderline-Syndrom leidet. Durch intensive Arbeit mit der Nachwuchsschauspielerin Lavinia Wilson ist eine beeindruckende Charakterstudie entstanden. weiter
USA 2005. Regie: Fenton Bailey, Randy Barbato Start:
Deep Throat gilt als der Klassiker des Pornofilms schlechthin. Weit interessanter als dieser selbst ist jedoch seine Entstehungs- und Wirkungsgeschichte, wie ein US-Dokumentarfilm nun höchst unterhaltsam zeigt. weiter
USA 2005. Regie: Robert Rodriguez, Frank Miller .... Mit: Bruce Willis, Jessica Alba, Clive Owen Start:
Mit konsequenter Ästhetik will Sin City eine moralische Geschichte erzählen, in der alles schwärzer ist als im Film Noir. Das Blut fließt reichlich, aber in schwarz und weiß, nur selten gelb oder rot. weiter
USA 1937. Regie: William Wyler. Mit: Sylvia Sidney, McCrea, Humphrey Bogart
Mit Dead End schuf der Regisseur von Filmen wie Ben-Hur (1959), oder Mrs. Miniver (1942) einen Klassiker mit versteckten Qualitäten, in dem Humphrey Bogart in Höchstform zu sehen ist. Erst vier Jahre später wurde er als Sam Spade in John Hustons Die Spur des Falken (The Maltese Falcon, 1941) zum Star. weiter
Nach Michel Simon (Boudu – aus den Wassern gerettet, 1932) und Nick Nolte (Zoff in Beverly Hills, 1986) stellt nun Gérard Depardieu in der jüngsten Verfilmung des Bühnenstoffes als grobschlächtiger Clochard das Leben eines Spießers (Gérard Jugnot) auf den Kopf. weiter
Auch Mündungsfeuer kann erotisch sein: Ein Ehepaar von Profikillern findet erst wieder zueinander, als sie einander umbringen sollen. Das ist erstaunlich witzig. weiter