USA, JP 2005. Regie: Walter Salles. Mit: Jennifer Connelly, Ariel Gade Start:
Hollywood hat den „J-Horror“ längst für sich und sein Publikum entdeckt. Daher verwundert die amerikanische Neuauflage des japanischen Gänsehautstreifens Dark Water nicht. Was zunächst mehr überrascht, ist die Tatsache, dass Walter Salles hierbei die Regie übernahm. weiter
USA, F 2005. Regie: Jim Jarmusch. Mit: Bill Murray Start:
Traditionell feiern Komödien die erneuernde Kraft des Eros. Dieses klassische Prinzip auf den Kopf stellend, gewinnt Broken Flowers seinen unnachahmlich trockenen Humor aus dem versiegten Sexleben eines einstigen Gigolos und lässt uns über die Endlichkeit der Liebe lachen. weiter
D 2005. Regie: Wim Wenders. Mit: Sam Shepard, Jessica Lange, Tim Roth Start:
Der jüngste Film von Wim Wenders erzählt, ähnlich wie schon Paris, Texas (1984), in wunderschönen Bildern die Geschichte eines Mannes, der den Weg zu seinem Sohn zurückfinden will. weiter
Schönheit siegt über Gewalt in diesem für das Genre ungewöhnlichen Boxfilm aus Thailand: Der junge Nong Toom (Asanee Suwan) streift die Fesseln seines Mannskörpers über den Umweg durch den Boxring ab und nähert sich dem weiblichen Geschlecht. weiter
Eine junge Hotelmanagerin muss einem Attentäter bei seinen Plänen helfen, sonst wird ihr Vater umgebracht – Wes Cravens flotter Thriller lässt kaum Zeit zum Durchatmen. weiter
D 2005. Regie: Christian Petzold. Mit: Julia Hummer, Sabine Timoteo Start:
Christian Petzolds Film verschließt sich dem Zuschauer in etwa so, wie sich seine Protagonisten dem Leben, der Umwelt verschließen. Doch unter dem Panzer gibt es episodische Erzählungen über Formen der Einsamkeit, Abkehr und Umkehr zu entdecken, die nachwirken. weiter
USA 2005. Regie: David LaChapelle. Mit: Lil C, Tommy the Clown, Dragon Start:
In seinem Leinwanddebüt widmet sich Hochglanz-Fotograf David LaChapelle mit einer Mischung aus Dokumentation und stark ästhetisiertem Videoclip einem neuen Tanz aus den Ghettos von L.A. weiter
D 2005. Regie: Konstantin Faigle. Mit: Alice Schwarzer, Walter Jens, Florian Holsboer Start:
„Made in Germany“ – ein Etikett für Mutlosigkeit und Dauerpessimismus? Konstantin Faigle tourt durch Deutschland, um die „große Depression“ zu bestimmen – und findet heraus: Wir jammern zu viel. Aha. weiter
RUS 2004. Regie: Timur Bekmambetow. Mit: Konstantin Chabenski, Wladimir Menschow, Marija Poroschina Start:
Das russische Kino ist in Deutschland weitgehend unbekannt; mit Wächter der Nacht ist auch in deutschen Kinos ein Erfolgsfilm aus Russland zu sehen, der einen mythisch verbrämten Kampf zwischen Gut und Böse in die Gegenwart des heutigen Moskau verlegt. weiter
In einem schlicht gehaltenen Dokumentarfilm zeigt Hubertus Siegert, wie eine Schulklasse jenseits der üblichen Einteilung in Leistungsstufen oder in gesunde und behinderte Kinder, mit den Unterschieden lebt und lernt. weiter