Neu auf critic.de

Der Preis des Überlebens – Kritik

Der beklemmende Dokumentarfilm berichtet von den Erfahrungen der Kinder eines KZ-Überlebenden und wie tief die Traumatisierung des Vaters auch ihr Leben, das Leben der „zweiten Generation“, bestimmt hat. Filmkritik 

Reine Chefsache – Kritik

Ein neuer Film der Weitz-Brüder über den Kapitalismus, die Werbewirtschaft und zu junge Chefs, die mit der eigenen Tochter schlafen. Niveauvoller als American Pie und angepasster als About a boy. Filmkritik 

I Heart Huckabees – Kritik

Eine “existentialistische Komödie” über die Identitätskrisen verschiedener Figuren, die sich im formal-inhaltlichen Übereifer des Regisseurs verliert. Filmkritik 

Das chilenische Kino und Machuca: Die Gegenwart trifft die Vergangenheit

Mit Machuca, mein Freund (Machuca, 2004) ist dem chilenischen Regisseur Andrés Wood nicht nur ein emotional aufwühlendes, sondern auch angenehm unspektakuläres Drama über die Erlebnisse eines zwölfjährigen Jungen zur Zeit des Militärputsches in Chile gelungen. Selten zuvor reflektierte ein Film die gegenwärtigen Entwicklungen in der chilenischen Gesellschaft, wie es bei Woods jüngster Regiearbeit der Fall ist. Den Deutschlandstart von Machuca nahm sich critic.de zum Anlass, in Zusammenarbeit mit dem chilenischen Gastautor Victor Cubillos einen Blick auf das hierzulande kaum bekannte chilenische Kino zu werfen. Special 

One Day in Europe – Kritik

Vier Gepäckdiebstähle in vier europäischen Städten konfrontieren die betroffenen Touristen mit unverständlichen Formularen, Fußball schauenden Polizisten und unerwartet komplizierten Verhören, während gerade das Championsleague-Finale stattfindet und die Fans ausflippen. Ein filmisches Vierländerturnier, das auf unterhaltsame Art und Weise ein Europa zeigt, das trotz Verständigungsschwierigkeiten vereint im Fußballfieber schwelgt. Filmkritik 

Hotel Ruanda – Kritik

Über die persönliche Odyssee des Hotelmanagers Paul vermittelt der Film einen beklemmenden Eindruck der Massaker im Ruanda des Jahres 1994. Filmkritik 

Kinsey – Kritik

Dieses “Biopic” versucht, das Leben und die Arbeit des Sexualfoschers Alfred Kinsey zusammenzuführen; bemerkenswert Neues oder Skandalöses findet sich nicht. Filmkritik 

Nomi Song – Kritik

“He came from outer space to save the human race”. Der Aufstieg des außergewöhnlichen Countertenors Klaus Nomi von den Anfängen im New Yorker Untergrund der späten siebziger Jahre bis zu seinem internationalen Durchbruch steht in Andrew Horns durchaus unterhaltsamer Dokumentation Nomi Song im Mittelpunkt. Filmkritik