Das geordnete Leben des Paläontologen David Huxley gerät gehörig aus den Fugen, als er auf dem Golfplatz Susan kennen lernt, eine Dame der Gesellschaft mit eher weniger salonfähigem Hang zur Dramatik und einer Vorliebe für gepflegten Wahnsinn. TV-Empfehlung
Mexiko, 1916. Weil Kino Leben ist und Leben Kino, glaubt Carmen natürlich an die wahre Existenz der ‚Drei Amigos’, die sie in einem Lichtspieltheater sieht, das gleichzeitig auch – passenderweise - eine Kirche ist. TV-Empfehlung
Zatoichi Meets Yojimbo ist die 19. Fortsetzung eines Samuraifilms aus dem Jahr 1962. Ermüdungserscheinungen zeigen hier jedoch weder Zatoichi, noch Yojimbo und auch sonst keiner der Beteiligten. Filmkritik
Ein Film über ein entlegenes Bergdorf und seine in ihren Privatmythen gefangenen Einwohner, über die Grenzen des Dokumentierbaren und die allen Fakten überlegene Wahrheit des Erzählens – und über Eidechsen mit ziemlich fiesen Marotten. Filmkritik
Nach nur einem Jahr verpasst Eli Roth seinem innovativen Splatterfilm Hostel einen Nachfolgefilm. Diesmal unternehmen drei junge Amerikanerinnen einen blutigen Eurotrip. Filmkritik
Der italienische Regisseur Marco Bellocchio nimmt sich eines dunklen Kapitels jüngerer italienischer Geschichte an und zeigt aus ungewöhnlicher Perspektive die Entführung von Aldo Moro durch die Roten Brigaden. Filmkritik
Das deutsche Selbstfindungsdrama war ursprünglich als Doku-Soap geplant, nun soll es ein „dokumentarischer Spielfilm“ sein. In diesem platzt nicht nur die Vorstellung einer Handvoll Jugendlicher von Ibiza als sorgenfreie Spaßinsel wie eine Seifenblase. Filmkritik
Mit hervorragenden Schauspielern und leisen Zwischentönen erzählt Bernd Böhlichs sommerliche Tragikomödie von kleinen Gesten, größeren Sehnsüchten und einer stürmischen Midlife-Liebe in Zeiten der Arbeitslosigkeit. Filmkritik
Fassbinder leuchtet in seinem klaustrophobischen Kammerspiel aus dem Jahre 1972 einmal mehr Machtstrukturen zwischenmenschlicher Beziehungen aus, hier am Beispiel der Modedesignerin Petra von Kant, die sich in ihr Model Karin verliebt. TV-Empfehlung
VoD: Rien ne va plus, nichts geht mehr. Jacques Demy zeichnet in seinem Spielerfilm von 1963 das Porträt eines Pärchens, das drauf und dran ist, alles zu verzocken – auch die Liebe und die Selbstachtung. Filmkritik