Morgen startet in Osnabrück das vielversprechende European Media Art Festival. Das EMAF versteht sich als „offenes Labor für kreative und künstlerische Experimente, die zur Weiterentwicklung der Medien und der Ästhetik ihrer Inhalte beitragen“. Das Festival, das es in unterschiedlichen Formen schon seit 1988 gibt, wartet 2011 mit einem Japan-Schwerpunkt auf, die Hauptschiene bildet ein Filmprogramm und eine Ausstellung zur aktuellen Medienkunst. Von besonderem Interesse dürfte der Kongress sein:
Unter dem Titel: „From Archive to Living Database III“ werden unter anderem der renommierte Medienphilosoph Siegfried Zielinski vom Villem Flusser Archiv der UdK Berlin und der Medientheoretiker Timothy Druckrey aus New York Vorträge zur Bedeutung der Archive und zur Geschichte und Zukunft der Medien und des Kinos halten.
Die Ausstellung geht bis zum 29. April, das Festival bis zum 1. Mai. News
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