Kino-Empfehlungen

The Disaster Artist – Kritik

USA 2017. Regie: James Franco. Mit: Alison Brie, James Franco
Start:

„Haha! What a story, Mark!“ – James Francos The Disaster Artist über den „schlechtesten Film aller Zeiten“ will selbst gar kein eigenständiger Film sein. Aber der Mond ist ja auch ganz schön, obwohl er nicht aus eigener Kraft leuchtet. weiter 

A Thought of Ecstasy – Kritik

D, USA, CH 2017. Regie: Rolf Peter Kahl. Mit: Deborah Kara Unger, Rolf Peter Kahl
Start:

RP Kahls A Thought of Ecstasy zeigt wie Hitchcocks Vertigo einen Mann, der Opfer seiner Wünsche und seiner Lust wird, und lotet in einem assoziativen Fluss die Potenziale seiner Begierde aus – mit einer gewissen Freude am Flutschigen und Drastischen. weiter 

On the Beach at Night Alone – Kritik

ROK 2017. Regie: Hong Sang-soo. Mit: Seo Young-hwa, Jeong Jae-yeong
Start:

Neu auf MUBI: Location Scouting mit Liebe. Hong Sang-soo folgt einer hungrigen Schauspielerin nach Hamburg und an die koreanische Ostküste. Zwischendurch wird sie einfach geklaut – und kommt im Kino wieder zu sich. weiter 

Beach Rats – Kritik

USA 2017. Regie: Eliza Hittman. Mit: Harris Dickinson, Toni D'Antonio
Start:

Nach ihrem tollen Debütfilm It Felt Like Love erhält sich Eliza Hittman ihren intimen Blick auf männliche Körper, verschiebt ihr Interesse aber auf ein Begehren, das sich verstecken muss. Das hat dramat(urg)ische Folgen für ihr Kino des Unsouveränen. weiter 

It Comes at Night – Kritik

USA 2017. Regie: Trey Edward Shults. Mit: Joel Edgerton, Kelvin Harrison Jr.
Start:

Ein Zombiefilm fast ohne Zombies. Das post-apokalyptische Kammerspiel It Comes at Night von Trey Edward Shults gehört zu den wichtigsten Werken einer neuen Welle anspruchsvoller US-amerikanischer Indie-Horrorfilme. weiter 

Your Name. Gestern, heute und für immer – Kritik

JP 2016. Regie: Makoto Shinkai. Mit: Ryûnosuke Kamiki, Mone Kamishiraishi
Start:

Zwei Teenager tauschen Körper, Geschlecht und Identität und träumen das Leben des anderen. Bis ein Komet einschlägt und den Traum beendet. Doch im Kosmos von Your Name kann schon ein Haarband zwei getrennte Universen wieder verbinden. weiter 

Jumanji: Willkommen im Dschungel – Kritik

USA 2017. Regie: Jake Kasdan. Mit: Karen Gillan, Dwayne Johnson
Start:

Alle Lebensalter in der Schwebe: In Jake Kasdans Fortsetzung zu Jumanji bewohnen Jugendliche die Körper erwachsener Filmstars –  was Figuren wie Schauspieler in hochkomische Pubertätsnöte stürzt. weiter 

Meine schöne innere Sonne – Kritik

F 2017. Regie: Claire Denis. Mit: Juliette Binoche, Gérard Depardieu
Start:

VoD: Und plötzlich hören wir Liebe. Wenn es gerecht zuginge, würde Claire Denis' neuer Film in die Geschichtsbücher eingehen. weiter 

Die kanadische Reise – Kritik

F, CA 2016. Regie: Philippe Lioret. Mit: Pierre Deladonchamps, Gabriel Arcand
Start:

Identität als Heimsuchung und ewiger Zweifel: In Philippe Liorets Die kanadische Reise irrt ein junger Mann erst der eigenen Abstammung nach und schreibt dann doch selbst das Szenario seiner Herkunft. weiter 

Die Lebenden reparieren – Kritik

F, B 2016. Regie: Katell Quillévéré. Mit: Tahar Rahim, Emmanuelle Seigner
Start:

Schaltzentren, Umschlagplätze und miteinander vernähte Leben. Die Französin Katell Quillévéré hat mit Die Lebenden reparieren einen Film gedreht, der analytisch kombiniert und erklärt, um dann in der kleinsten Regung plötzlich leidenschaftlich zu entflammen. weiter 

A Ghost Story – Kritik

USA 2017. Regie: David Lowery. Mit: Rooney Mara, Casey Affleck
Start:

Irgendwo zwischen Weerasethakul und Andersen: In David Lowerys A Ghost Story verweilen die Einstellungen so lange, bis in ihnen Geister zum Leben erwachen. weiter