USA 2017. Regie: Kathryn Bigelow. Mit: John Krasinski, Kaitlyn Dever Start:
Warum Geschichte nicht als Actionfilm inszenieren? In Detroit versteht Kathryn Bigelow die Race Riots aus dem Jahr 1967 nicht als Geste schwarzer Selbstermächtigung – und setzt in ihrem Film doch auf die totale Mobilisierung, auch die des Zuschauers. weiter
D 2017. Regie: Irene von Alberti. Mit: Timo Jacobs, Paula Knüpling Start:
Die Beute ist verteilt, der Kampf muss weitergehen: Irene von Alberti sucht den Funken der Revolution und versprüht ihn dabei selbst. Damit morgen morgen und nicht einfach nur wieder heute ist. weiter
D 2017. Regie: Nicolas Wackerbarth. Mit: Andrea Sawatzki, Ursina Lardi Start:
VoD: Verharren im Halbgeformten. Casting erkundet das dauerhafte Aufschieben einer Entscheidung als letzte Quelle der Eigenständigkeit und Gestaltungsmacht, zieht sich dabei aber immer wieder in die eigene Ungreifbarkeit zurück. weiter
USA 2017. Regie: Ben Safdie, Joshua Safdie. Mit: Jennifer Jason Leigh, Robert Pattinson Start:
Mubi: Hundemüde, aufgekratzt, reizbar – Robert Pattinson. Die Brüder Josh und Bennie Safdie haben einen sehr körperlichen New York-Film gedreht. weiter
Die Marvel-Maschinerie surrt in Thor – Tag der Entscheidung wohlvertraut vor sich hin und lässt sich von den Vorlieben der Regie – einem sprücheklopfenden Steinwesen etwa oder Jeff Goldblum – nicht groß stören. Aber was wären wir ohne die Verlässlichkeit der Maschinen? weiter
Es war schon Film, ehe es dazu wurde: Im dritten Teil seiner Serie Streetscapes reinszeniert der Regisseur Heinz Emigholz seine eigene Psychoanalyse. weiter
GB, F, B, USA 2017. Regie: Tommy Wirkola. Mit: Noomi Rapace, Marwan Kenzari Start:
Partial-Ichs gegen Kohärenzzwang. Nazizombie-Experte Tommy Wirkola schaut in die Zukunft und schickt Noomi Rapace gleich in siebenfacher Ausfertigung in den Kampf gegen einen totalitären Staat. weiter
2017. Regie: Denis Villeneuve. Mit: Ryan Gosling, Jared Leto Start:
Die Suche nach Verhältnissen: Denis Villeneuves Sequel zu Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker schert sich nicht mehr um die Frage nach dem Menschen, aber um so mehr um die nach dem Menschlichen. weiter