After the Sunset

Salma Hayek und Pierce Brosnan spielen ein Diebes- und Liebespaar, das sich nach einen Diamantenraub zur Ruhe setzen will. Die Idylle auf einer tropischen Insel entpuppt sich jedoch als Hort der Langeweile... After the Sunset führt wenig unterhaltsam fast sämtliche Stereotypen der Meisterdiebe-Filme vor und kommt am Ende genau da wieder an, wo er am Anfang schon nicht sein wollte.

After the Sunset

Mit After the Sunset versucht Regisseur Brett Ratner eine eigentlich interessante Frage zu inszenieren: Was macht ein Diebes- und Liebespaar, nachdem es durch einen spektakulären Diamantenraub an das (materielle) Ziel seiner Träume gelangt ist? Die Antwort ist scheinbar einfach: Die beiden ziehen auf eine paradiesische Insel und genießen ihr Leben. Doch was für Lola (Salma Hayek) tatsächlich das ersehnte Paradies ist, wird für Max (Pierce Brosnan) zu einer cocktailgepflasterten Einöde. Was also tun? Max sucht und findet erneut die Gelegenheit, einen Diamanten zu stehlen. Damit ist nun Lola nicht einverstanden und verlässt ihn. Aber natürlich nur bis zur Versöhnung im unvermeidlichen Happy End, denn Max verspricht ihr: Das war der allerletzte Coup – und beide liegen wieder am Strand...

Man kann den Schluss des Filmes in aller Ruhe verraten, denn er ist nicht nur vorhersehbar, sondern zugleich der Anfang des Filmes. Dazwischen passiert nichts, was von Interesse wäre, außer vielleicht, dass Salma Hayek, die mit Frida (2002) ihr großes künstlerisches Talent unter Beweis hat stellen können, hier wieder in ihr altes Rollenklischee des Sex-Symbols zurückfällt. Über die Regie Brett Ratners lässt sich wenig mehr sagen, als dass sie der Postkartenatmosphäre des Drehortes ebenso blind vertraut wie den Ideen der Regisseure der James-Bond-Filme seines Hauptdarstellers Brosnan – von ihnen hat er sich die „seinen“ nämlich einfach abgeguckt, sie aber weder stilsicher inszeniert noch in irgendeinen Zusammenhang gebracht.

Kommentare


Vize

Es ist eben der typische Sonntagnachmittag Film. Er tut keinem weh und für seichte Unterhaltung reichts, so Filme muss es auch geben.






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