Megastar heiratet uncoolen Mathelehrer, der ihr die smartphonefreien Freuden des Lebens zeigt. Marry Me macht keine Anstalten, das Rezept einer 90er-RomCom zu ändern, ist aber in seinen Bildwelten voll im Hier und Jetzt verankert. weiter
Wenn der mörderische Clown zur Nebensache wird: In Andy Muschiettis Es entfaltet sich das eigentliche Grauen in der nicht mehr kontrollierbaren Überforderung unserer Wahrnehmung. weiter
Jack Reacher huldigt dem Konservatismus der Superheldenfigur nach allen Regeln der Kunst. Sehenswert ist er aber allemal, wenn man ihn am Ende falsch verstanden hat. weiter
Soderberghs Heist Movie stellt weniger ein Remake des Rat-Pack-Vehikels Frankie und seine Spießgesellen (Ocean’s Eleven, 1960) dar als ein Aufgreifen von dessen Erfolgsrezept. weiter
Der britische Regisseur Danny Boyle verfilmt in 28 Days Later (2002) den ersten Teil einer Endzeit Trilogie von Autor und Drehbuchschreiber Alex Garland und schafft dabei eine für das Horror Genre erfrischende Low Budget Produktion. weiter
Wie der Originaltitel verheißt, inszeniert Lynch Eine wahre Geschichte - The Straight Story (The Straight Story, 1999) absolut linear und ohne allzu offensichtliche narrative Doppelbödigkeit. weiter
Das Ende eines infantilen Geistes? Judd Apatows Protagonist hat ausnahmsweise Brüste und wehrt sich mehr schlecht als recht gegen das monogame Beziehungsglück. weiter