Neue Filmkritiken

Resident Evil: Apocalypse

CA, GB, F, D 2004. Regie: Alexander Witt. Mit: Milla Jovovich, Sienna Guillory
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Regisseur Alexander Witt lässt in Resident Evil: Apocalypse, dem zweiten Teil der Videospiel-Verfilmung, eine schwer bewaffnete Milla Jovovich erneut gegen Zombiehorden und Monster kämpfen und präsentiert dabei einen Film fern ab jeder Form von nachvollziehbarer Logik und Handlung. weiter 

The Fog of War

USA 2003. Regie: Errol Morris. Mit: Robert McNamara
Start:

Die elf Lehrsätze des früheren amerikanischen Verteidigungsministers Robert McNamara, zusammengestellt von der Dokumentarikone Errol Morris, kunstvoll arrangiert mit der Musik seines langjährigen Weggefährten Philip Glass und bereits ausgezeichnet mit dem Oscar. Die dadurch geschürten Erwartungen werden nicht enttäuscht in einem der Filmhighlights des Spätsommers. weiter 

La Mala Educación – Schlechte Erziehung

E 2004. Regie: Pedro Almodóvar. Mit: Fele Martínez, Gael García Bernal, Daniel Giménez Cacho
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La mala educación (Schlechte Erziehung) erzählt eine verschachtelte Geschichte über Leidenschaft, Schuld und Unschuld, Heilige und Huren. Im Mittelpunkt stehen zwei Männer, die sich als Kinder in einer Klosterschule kennen gelernt haben und sich nach 20 Jahren wieder begegnen. weiter 

Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen

D 2004. Regie: Franziska Buch. Mit: Sidonie von Krosigk, Marie-Louise Stahl, Corinna Harfouch
Start:

Bibi Blocksberg muss zur Strafe für schlechte Schulnoten ihre Ferien im Internat Schloss Altenberg verbringen. Dort hört sie vom Geheimnis der blauen Eulen, denen magische Kräfte nachgesagt werden. Um ihrer an den Rollstuhl gefesselten Freundin Elea zu helfen, begibt sie sich auf die Suche nach ihnen und muss sich dabei auch wieder mit ihrer Erzfeindin Rabia von Katzenstein auseinandersetzen. weiter 

In the Cut

AUS, USA, GB 2003. Regie: Jane Campion. Mit: Meg Ryan, Mark Ruffalo
Start:

Frannie (Meg Ryan) dümpelt seicht in ihrem East Village-Alltagsleben, ehe sie in den Bann eines blutrünstigen Serienmörders gerät und sich im Angesicht des Todes ihrer eigenen Wünsche und Obsessionen immer bewusster wird. In dem jungen charismatischen Detective Malloy (Mark Ruffalo) findet sie ihren Boten zu einer anderen Welt. Ist es die der Leidenschaft oder die des Todes? weiter 

Open Water

USA 2003. Regie: Chris Kentis. Mit: Blanchard Ryan, Daniel Travis
Start:

Verlassen in den Weiten des Ozeans entwickelt sich der vermeintliche Traumurlaub schnell zum Alptraum. Hier stellt sich automatisch die Frage nach den Grundwerten einer Beziehung. Doch das Paar hat sich nicht viel zu sagen. Was den schleichenden und stillen Horror der exzellenten Bilder unterstützt, fördert gleichzeitig die dramaturgischen Schwächen des Films ans Tageslicht. weiter 

Marseille

D 2004. Regie: Angela Schanelec. Mit: Maren Eggert, Marie-Lou Sellem
Start:

Marseille ist die sehr langsam erzählte Geschichte der jungen Photographin Sophie, die, unzufrieden mit ihrem Leben in Berlin, einige Tage in Marseille verbringt. Sie möchte ihr Leben verändern, muss aber, wieder in Deutschland, erkennen, dass dies nicht so einfach ist. weiter 

Rhythm is it!

D 2004. Regie: Thomas Grube, Enrique Sánchez Lansch. Mit: Royston Maldoom, Susannah Broughton
Start:

Schüler werden mal diszipliniert, mal motiviert. Sie sollen tanzen lernen und zu Strawinskys Le Sacre du Printemps eine Choreographie einstudieren. Rythm is it! ist ein Film über das erste Education-Großprojekt der Berliner Philharmoniker, in dem letztes Jahr 239 Jugendliche gemeinsam auftraten. Der Dokumentarfilm ist zwar häufig zu gewollt emotionalisierend, aber die Umsetzung des Themas und die Portraits sind lohnenswert. weiter 

Miffo

S 2003. Regie: Daniel Lind-Lagerlöf. Mit: Jonas Karlsson, Livia Millhagen
Start:

Eine romantische Komödie aus Schweden: Ein junger Priester muss nach allerhand Verwicklungen erst die falsche Frau heiraten, bevor er zur Richtigen findet. Der dritte Kinofilm des jungen Regisseurs Daniel Lind-Lagerlöf spielt im Milieu der sozialen Unterschicht und greift deren Probleme auf. Die Geschichte ist amüsant und leicht erzählt, bleibt aber eher belanglos. weiter 

Oldboy

ROK 2003. Regie: Park Chan-wook. Mit: Choi Min-sik, Yoo Ji-tae, Gang Hye-jung
Start:

Die Manga-Adaption Oldboy ist der zweite Teil einer Rachetrilogie des koreanischen Regisseurs Park Chan-Wook, der den Blutreigen vor zwei Jahren mit Boksuneun nani geot (Sympathy for Mr. Vengeance) eröffnet hatte. In diesem Jahr erhielt Oldboy den renommierten Spezialpreis der Jury, die Silberne Palme von Cannes – zurecht, wie gleichzeitig schockierte, irritierte und gefesselte Kinobesucher attestieren werden. weiter