USA 1971. Regie: Peter Fonda. Mit: Peter Fonda, Warren Oates Start:
In Easy Rider (1969) gab Peter Fonda noch den Motorradrebell. Sein Regiedebüt Der weite Ritt (The Hired Hand) von 1971 ist ein reiferes Gegenstück zum Kultfilm der damaligen Gegenbewegung, in dem Fonda nunmehr einen müde gewordenen Westerner spielt, der sich nach Heim und Familie sehnt. weiter
D 2006. Regie: Michael Schorr. Mit: Peter Schneider, Michaela Behal, Karl-Fred Müller Start:
Inmitten des trostlos-brachen Dreiländerecks Deutschland-Tschechien-Polen soll eine Lagune entstehen. Alle Planungsbeteiligten stehen Kopf, und doch ist das ausbrechende Chaos eher gemächlicher Natur. weiter
B, F, D 2006. Regie: Sam Garbarski. Mit: Marianne Faithfull, Miki Manojlovic Start:
Auf der Berlinale erweichte Marianne Faithfull als Irina Palm die Herzen der Kritiker. In Sam Garbarskis Masturbations-Märchen hilft die „wichsende Witwe“ ihrem kranken Enkelkind und verteidigt den Glauben an das Gute im Menschen – selbst im Sexshop. weiter
Nach der „Siddharta“-Adaption Samsara hat der indische Regisseur Pan Nalin eine Mischung aus Abenteuer- und Liebesfilm gedreht, dessen zeitlicher Rahmen sich über zweihundert Jahre erstreckt. weiter
IND 2006. Regie: Farhan Akhtar. Mit: Shah Rukh Khan, Priyanka Chopra Start:
„Don zu fassen ist nicht schwer, es ist unmöglich“. Diese mehrfach im Film vom Titelhelden ausgesprochene Tagline ist ganz Programm: Der Superschwerverbrecher wird von allem und jedem gejagt, aber wer sich zu früh am Ziel glaubt, wird bitter enttäuscht werden. weiter
Ö 2006. Regie: Anja Salomonowitz. Mit: Rainer Halbauer, Otto Pikal, Anna Sparer Start:
Das gesellschaftliche Wegsehen bei Themen wie Frauenhandel und Zwangsprostitution ist kein leichtes filmisches Sujet. Anja Salomonowitz hat ohne Betroffenheitsgestus eine stilisierte Erzählweise gefunden, bei der der Horror zwischen den Bildern einen beeindruckenden Sog entwickelt. weiter
PL 1988. Regie: Krzysztof Kieslowski. Mit: Miroslaw Baka, Jan Tesarz Start:
VoD: Krzysztof Kieslowskis Ein kurzer Film über das Töten ist ein künstlerischer Paukenschlag, der – zumindest für die Länge des Kinobesuchs – das ewig Verdrängte, den Tod und das Töten, ins Bewusstsein ruft und uns aus der eigenen Lethargie gegenüber diesem Tabu wachrüttelt. weiter
NL, D, GB 2006. Regie: Paul Verhoeven. Mit: Carice van Houten, Sebastian Koch, Thom Hoffman Start:
Paul Verhoevens Drama aus den nationalsozialistisch besetzten Niederlanden ist nur vordergründig eine klare Sache. Hinter einer traditionellen Oberfläche verbirgt sich große und sehr interessante moralische Verwirrung. weiter
Ein stets leicht derangierter Schriftsteller gerät in die Fänge einer blonden Witwe. Jeroen Krabbé und Renee Soutendijk glänzen in den Hauptrollen eines Thrillers, der Motive aus den Werken De Palmas und Hitchcocks gekonnt variiert. weiter
NL 1973. Regie: Paul Verhoeven. Mit: Rutger Hauer, Monique van de Ven Start:
Eine wild-romantische Liebesgeschichte aus den Niederlanden: Rutger Hauer und Monique van de Ven lehnen sich in Paul Verhoevens Durchbruchsfilm gegen eine konformistische Gesellschaftsordnung auf. weiter