VoD: Mit dem Zug von Moskau nach Murmansk. Bei Lauras Trip durchs karge Russland der späten Jelzin-Jahre bleibt die Vergangenheit auf der Strecke, dafür weckt Juho Kuosmanens Abteil Nr. 6 Hoffnung auf ein Ende des Winters. Filmkritik
VoD: Ein Gefangener, der nach einer Heldentat auf eine Begnadigung hofft, kann seiner kleinen Notlüge nur noch beim Eskalieren zusehen. In Asghar Farhadis A Hero geht es wieder um das Wahre, das Richtige und das Gute. Filmkritik
Mit seiner 70. Ausgabe wagte das Filmfestival Mannheim-Heidelberg 2021 einen Neuanfang im Schatten achtbarer Ahnen. Ein verspäteter Rückblick auf dieses Unterfangen, das auch Tendenzen im zeitgenössischen Festivalbetrieb offenlegt. Special
Neu auf Netflix: Feuer und Wasser, Gut und Böse, ein teddybäriger und ein scharfkantiger Hauptdarsteller. In RRR ist das eine Mischung wie TNT. S.S. Rajamouli zeigt einmal mehr, dass er eine Bank ist, wenn es um aberwitziges, kreatives Kino geht. Filmkritik
Trümmer. Explosionen. Hände in Körpern. Organe. Geschwindigkeit. Michael Bays Ambulance feuert aus allen Rohren, steht nie still, weil schon das nächste Bild, der nächste Affekt, der nächste Hintergedanke nach vorne drängt. Filmkritik
VoD: Mike Mills zapft für sein Kino der Transparenz und Empathie weiter das eigene Familienleben an. In Come On, Come On lernen sich Onkel und Neffe kennen, zum Glück auf zumindest filmischer Augenhöhe. Filmkritik
VoD: In Raging Fire klammert sich ein fantasieloser Prinzipienreiter inmitten einer korrupten Umgebung an seine hehren Ideale. Das Innenleben seines Helden interessiert Benny Chan in seinem letzten Film dabei weniger als das, was Martial-Arts-Star Donnie Yen draus macht. Filmkritik
Nanni Moretti erzählt Episoden aus einem römischen Mehrfamilienhaus. Auf die Bewohner blickt er dabei kaum weniger streng als der von ihm gespielte Vater auf seinen Sohn. Filmkritik
Männer, die glücklich sind: Jackass Forever beutet kein Erfolgsrezept aus, sondern zelebriert einen Lebensstil, mit infantiler Lust und Altersmilde. Filmkritik
In seinem ersten Spielfilm begleitet Philip Scheffner eine Frau, die vom Staat zum Verschwinden aufgefordert wird – und entzieht sich mit einem Rollenspiel der Macht der Eindeutigkeit. Filmkritik