Neu auf critic.de

Dreileben am Montag im TV

Nur wenige Tage, nachdem Dominik Grafs großartiger Polizeiruf 110 Beitrag Cassandras Warnung Fernsehpremiere feierte, legt die ARD nach: Dreileben vereint mit Graf und Christian Petzold die beiden herausragenden deutschen Filmemacher. Mit im Boot haben sie den Revolver-Autor Christoph Hochhäusler, der sich gerne an Debatten beteiligt und auch jene über die Berliner Schule lostrat, welche im gemeinsamen Filmprojekt mündete. News 

Vergiss dein Ende – Kritik

Im Unglück vereint. Andreas Kannengießer erzählt in seinem zweiten Film eine Geschichte von Krankheit, Isolation und der mühsamen Suche zweier Nachbarn nach sich selbst. Filmkritik 

Städtewechsel beim 25. Fantasy Filmfest

Heute geht das Fantasy Filmfest 2011 in Berlin und Hamburg mit dem Abschlussfilm Attack the Block, dem die jüngsten Ereignisse in Großbritannien eine besondere Aktualität verleihen, zu Ende. Gleichzeitig geht das Genre-Festival in seine dritte und vierte Runde: Der Eröffnungsfilm Don't Be Afraid of the Dark (Kritik folgt) läuft heute Abend in Köln und Frankfurt, bevor die Städte-Tournee morgen nach Nürnberg führt. Nach und nach erschließt das Festival die Großstädte des Landes und wir widmen uns parallel dessen Jubiläums-Programm. In Berlin haben wir bereits einige Highlights mitnehmen können: Neben dem britischen Abschlussfilm gehört dazu auch der deutsche Post-Apokalypse-Streifen Hell, der jüngst in Locarno seine internationale Premiere feierte, oder der sehr effektive französische Thriller Point Blank (À bout portant – Kritik folgt). Empfehlenswert ist auch The Innkeepers, der laut unserem Autoren Jochen Werner die überfällige Entpostmodernisierung des amerikanischen Horrorfilms vornimmt, sowie zu gewissen Teilen das traurige Mindgame Movie 22nd of May. Einen Tipp, den wir vom Filmfest München mitgebracht haben, ist The Yellow Sea (Hwanghae) von Kim Yun-seok (The Chaser, Chugyeogja, 2008). Sascha Keilholz hat in dem Actionthriller eine seltene Intensität ausgemacht, die auf technischer Virtuosität gepaart mit Fantasie basiert. Mit ein paar Einschränkungen lobt Martin Gobbin Perfect Sense von David Mackenzie, den seine visuelle Fantasie auszeichnet: Das Arthouse-Drama erzählt vom Verlust der Sinne, angefangen beim Geruchs- und Geschmackssinn, bis schließlich nur noch das Fühlen bleibt.

Abseitiger geht es in Chillerama zu, einem Anthologiefilm der amerikanischen Trashhorror-Regisseure Adam Green (Hatchet 1 & 2), Joe Lynch (Wrong Turn 2: Dead End), Tim Sullivan (2001 Maniacs!) und Adam Rifkin (Psycho Cop Returns), der einen würdigen Showdown in einer furiosen untoten, polysexuellen Gruppensexorgie findet.

Weitere Kritiken werden folgen, den gesamten Überblick samt Trailern gibt es in unserem Fantasy-Filmfest-Special. News 

Transfer – Kritik

Bin das ich oder ist das nur mein Körper? Damir Lukacevic verhandelt in seinem philosophischen Science-Fiction-Film komplexe Themen wie Identität und Ausbeutung. Filmkritik 

Chillerama – Kritik

»When there is no more room in hell, the dead will fuck the earth.« Unter Hektolitern von Blut, Sperma, Schleim und Exkrementen verbirgt der Splattertrash-Anthologiefilm ein großes Herz. Filmkritik 

Final Destination 5 – Kritik

Nach dem Überraschungshit von 2000 wütet zum mittlerweile fünften Mal ein überaus kreativer Tod, dessen Pläne man durchkreuzte, über die Leinwand. Dabei veranschaulicht das Sequel von Steven Quale noch einen ganz anderen Plan. Filmkritik 

Perfect Sense – Kritik

David Mackenzies visuell beeindruckendes Arthouse-Drama zeigt, was den Menschen und dem Film bleibt, wenn die Sinneswahrnehmungen erlöschen. Filmkritik