Neu auf critic.de

Safari – Kritik

Vom Zerlegen einer Giraffe: Ulrich Seidl begleitet in seinem neuen Film europäische Jagd-Touristen in Afrika und weist mit irritierenden Details auf Machtpositionen hin. Filmkritik 

Heimspiel Filmfest 2016

Reviews und Previews in Regensburg: Ab morgen präsentiert das Heimspiel Filmfest wieder für eine Woche die Highlights des aktuellen sowie des kommenden Kinojahres. Wir helfen bei der Orientierung. News 

Duisburger Filmwoche: 40 und zahm

Was ist bloß passiert? In Duisburg wird diskutiert, als gäbe es einen Preis zu gewinnen für den affirmativsten Umgang mit den geladenen Gästen. Und als es einmal kontrovers wird, gibt es keine Debatte, sondern eine Performance abgestandener Positionen. Hat sich die legendär streitbare Dokumentarfilmwoche selbst überlebt? Eine Bestandsaufnahme. Special 

13th – Kritik

Netflix: Von der Abschaffung der Sklaverei zum Zeitalter der Masseninhaftierung. Ava DuVernays Dokumentarfilm ist eine Tour de Force durch die vielen Gestalten des US-Rassismus. Der Auftritt des nächsten Präsidenten ist kurz, aber umso prägnanter. Filmkritik 

Continuity – Kritik

Zwischen Hindukusch und Heimatgefühlen: Der Videokünstler Omer Fast entdeckt in seinem eigenwilligen Konzeptfilm das Kriegsrecht in deutschem Sand. Filmkritik 

Arrival – Kritik

Denis Villeneuve stellt in Arrival die Frage, was mit Gefühlen passiert, wenn auf die Zeit kein Verlass mehr ist. Und lässt Amy Adams beim Entschlüsseln einer Aliensprache sich selbst decodieren. Filmkritik 

Liebeskrank und heimatlos

Der indische Regisseur Ritwik Ghatak zählt zu den großen Unbekannten des Weltkinos. Das Berliner Arsenal widmet seinem zugleich persönlichen wie auch entschieden politischen Werk eine Retrospektive. News 

Decasia – Kritik

DOK Leipzig 2016: Mein Nebenmann beschimpft den besten Film, den ich seit langem gesehen habe. Warum vielleicht erst ein wüstes Streitgespräch das Geheimnis von Bill Morrisons grandiosem Experimentalfilm enthüllt. Filmkritik 

L'armée du salut – Kritik

Afrikamera 2016: In seinem Regiedebüt verwebt Abdellah Taïa, basierend auf seinem eigenen Roman, postkoloniale Lebenswelten mit der sexuellen Identitätssuche seines Protagonisten. Das gesprochene Wort ersetzt er dabei durch eine intensive Choreographie der Blicke. Filmkritik