IndieLisboa 2019: Undurchlässige Bilder
Das portugiesische Kino blickt im Nationalen Wettbewerb des Festivals IndieLisboa zurück in die Kolonialgeschichte und zum Walfang, während die Gegenwart durch rätselhafte Figuren verkörpert wird. Special
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Das portugiesische Kino blickt im Nationalen Wettbewerb des Festivals IndieLisboa zurück in die Kolonialgeschichte und zum Walfang, während die Gegenwart durch rätselhafte Figuren verkörpert wird. Special
2019 wird Cristina Nord Leiterin des Berlinale-Forums. Wir sprachen mit ihr nach ihrem Abschied von der taz über ihr Credo als Filmkritikerin, ihre 13 Jahre im Feuilleton und den Wechsel in die Programmarbeit. Interview
Was ist das für eine Magie, wenn die richtigen Kurzfilme aufeinander folgen? Kein Trailer kann diese Erfahrung bewerben. Über Oberhausener Verheißungen und ihre Verkehrung ins Gegenteil. Special
Die Freiheit des anderen als Grenze der eigenen: Die deutsche Regisseurin Henrika Kull erzählt die Liebesgeschichte zwischen einem inhaftierten Mann und einer freien Frau als ewigen Cliffhanger. Filmkritik
VoD: Vergilbte Tapeten, krabbelnde Kakerlaken und selbstgebrannter Fusel. In Ray & Liz macht der Fotograf Richard Billingham die elterliche Wohnung in Birmingham mit exzessivem Detailreichtum sinnlich erfahrbar. Filmkritik
Im Lichtkegel der Repräsentation. Mit seinem oscarnominierten Porträt einer Community im Black Belt Alabamas regt RaMell Ross nicht zuletzt an, über das Begehren des Kinos nach der Darstellung des An-sich nachzudenken. Filmkritik
Zombies auf dem Zombiefilmset und herumliegende Reflexionen: Shinichiro Uedas Debütfilm One Cut of the Dead ist nicht nur Mediensatire, sondern vor allem ein Wohlfühlfilm mit viel Blut und Erbrochenem. Filmkritik
Das Bekannte erlernen: Nicolas Philiberts neuer Dokumentarfilm über eine Azubi-Klasse fügt der Krankenhaus-Welt eine ungewohnte Ikonographie hinzu. Was die Überschriften der drei Akte von Zu jeder Zeit versprechen, können die Bilder zum Glück gar nicht einlösen. Filmkritik
Die Commedia all’italiana war eines der populärsten Genres der 1950er und 60er Jahre. Die Filme nahmen die Folgen des wirtschaftlichen Aufschwungs aufs Korn und verbargen ihre Gesellschaftskritik hinter beißendem Humor. 21 von ihnen sind im Mai im Berliner Kino Arsenal zu sehen. Special
MUBI: Das Sexuelle, das Politische, das Ästhetische – im queeren Eddie formt sich alles zu einem Aufbegehren. Es endet in Gore und Entsetzen. Funeral Parade of Roses (1969), ein spätes Werk der japanischen neuen Welle, erscheint zum ersten Mal auf DVD. Filmkritik