Kino-Empfehlungen

Berlin Excelsior – Kritik

D 2017. Regie: Erik Lemke
Start:

Macht den jungen Mann sein Date nervös oder die Kamera, die zuschaut? In Berlin Excelsior filmt Erik Lemke Bewohner eines Kreuzberger Mietshauses und ist live dabei, wenn sie sich inszenieren. weiter 

An Elephant Sitting Still – Kritik

VCH 2018. Regie: Hu Bo. Mit: Zhang Yu, Peng Yuchang
Start:

VoD: Ein Limbo namens Leben. Hu Bos An Elephant Sitting Still durchwandert mit einer hochbewegten Kamera eine chinesische Blocksiedlung und verbindet in fast jeder Einstellung schwer auszuhaltende Enge mit unüberbrückbarer Distanz. weiter 

Leto – Kritik

RUS 2018. Regie: Kirill Serebrennikov. Mit: Teo Yoo, Irina Starshenbaum
Start:

VoD: Gitarren, Schlagzeug und Gesang reichen schon, um die Jugend der Breschnew-Ära zusammenzuschweißen. Kirill Serebrennikovs Leto wirft einen wehmütigen Blick auf die Zeit eines Aufbruchs und zeigt sie unverhohlen als Idyll. weiter 

In My Room – Kritik

D, IT 2018. Regie: Ulrich Köhler. Mit: Hans Löw, Elena Radonicich
Start:

VoD: Postapokalyptisches Deutschland. Ulrich Köhler hat mit In My Room einen Film über Inneres, Bau und Heimat gedreht – und über Männer, die ihr Land lieben. weiter 

A Prayer Before Dawn – Kritik

GB, F 2017. Regie: Jean-Stéphane Sauvaire. Mit: Joe Cole, Vithaya Pansringarm
Start:

Das einzige, was bleibt, ist der Körper: Jean-Stéphane Sauvaires minimalistisches Biopic über den Boxer Billy Moore taumelt wie im Drogenrausch durch den gewalttätigen Alltag eines thailändischen Gefängnisses. weiter 

Mandy – Kritik

USA 2018. Regie: Panos Cosmatos. Mit: Nicolas Cage, Andrea Riseborough
Start:

Blutverkrustete Fratzen: In Panos Cosmatos Mandy macht sich Nicolas Cage auf einen brutalen Rachefeldzug. Der Film verzichtet dabei auf jedes Innehalten vorm Schwingen der Axt. weiter 

Ex Libris: Die Public Library von New York – Kritik

USA 2017. Regie: Frederick Wiseman
Start:

Neu auf VoD: Für die Dauer eines Films an das Gute glauben. Frederick Wiseman würdigt eine moralische Institution und ihre Prozesse. Warum wir die New York Public Library und diesen Regisseur brauchen. weiter 

The Guilty – Kritik

DK 2018. Regie: Gustav Möller. Mit: Jakob Cedergren, Jessica Dinnage
Start:

Ein Mann, ein Büro, viele Telefonate – sonst gibt es kaum etwas zu sehen. Gustav Möllers Thriller The Guilty findet vor allem in den Köpfen der Zuschauer statt. weiter 

A Fábrica de Nada – Kritik

2017. Regie: Pedro Pinho. Mit: José Smith Vargas, Carla Galvão
Start:

Die Leere füllen: Der portugiesische Regisseur Pedro Pinho fragt nüchtern, was von einer stillgelegten Fabrik aus geträumt, bewirkt und gefilmt werden kann. Dabei veranstaltet er Wettrennen auf Gabelstaplern und klopft das utopische Potenzial der Selbstverwaltung ab. weiter 

Funeral Parade of Roses – Kritik

1969. Regie: Toshio Matsumoto. Mit: Pîtâ, Osamu Ogasawara
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MUBI: Das Sexuelle, das Politische, das Ästhetische – im queeren Eddie formt sich alles zu einem Aufbegehren. Es endet in Gore und Entsetzen. Funeral Parade of Roses (1969), ein spätes Werk der japanischen neuen Welle, erscheint zum ersten Mal auf DVD. weiter 

Waldheims Walzer – Kritik

2018. Regie: Ruth Beckermann
Start:

„Jetzt erst recht!“ Ruth Beckermann beschreibt in Waldheims Walzer den Verlauf einer nationalen Erregung und zeichnet dabei ein noch immer zeitgemäßes Bild der modernen Mediendemokratie.
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