Kino-Empfehlungen

Feinde - Hostiles – Kritik

USA 2017. Regie: Scott Cooper. Mit: Christian Bale, Rosamund Pike
Start:

Das Wiegenlied vom Indianerkrieg. Scott Cooper blickt versteinert auf die Ausläufer eines Massenmordes und findet Regungen in den ebenso versteinerten Gesichtern seiner männlichen Hauptfiguren. Schließlich schenkt er beiden Seiten eine Utopie. weiter 

In den Gängen – Kritik

D 2018. Regie: Thomas Stuber. Mit: Franz Rogowski, Sandra Hüller
Start:

Thomas Stuber schickt einen wortkargen jungen Mann auf Probe in einen Großmarkt. In den Gängen verliebt sich dieser bald in eine Kollegin – und fährt ganz schön viel Gabelstapler. weiter 

Hagazussa - Der Hexenfluch – Kritik

D, Ö 2017. Regie: Lukas Feigelfeld. Mit: Aleksandra Cwen, Celina Peter
Start:

Dogmen des Wahns: In Hagazussa ziehen dunkle Pestbeulen und das helle Licht einer christlichen Dorfgemeinschaft den Verstand einer jungen Frau in die Abgründe des Wahnsinns. weiter 

Mamma Mia! – Kritik

GB, USA 2008. Regie: Phyllida Lloyd. Mit: Meryl Streep, Amanda Seyfried
Start:

Vergesst Sex and the City: Mit viel Gefühl und Tanz wirft sich Mamma Mia! in die Arme eines Abba-gläubigen Publikums – und präsentiert sich als ultimatives Chick-Flick des Sommers. weiter 

Isle of Dogs – Kritik

USA 2018. Regie: Wes Anderson. Mit: Scarlett Johansson, Bryan Cranston
Start:

Wes Anderson bringt im fernen Japan mit strenger Ästhetik, gegen den Willen eines Diktators und doch vorbei an den Untiefen der politischen Allegorie zusammen, was zusammen gehört: den besten Freund und die dazugehörigen Menschen. weiter 

Die Sanfte – Kritik

F 2017. Regie: Sergei Loznitsa. Mit: Vasilina Makovtseva, Sergei Kolesov
Start:

Einfach mal nichts sagen und sich treiben lassen, in den Abgrund, vors Schloss von Kafka, durch die sibirischen Straßen von Marx und Hegel bis zum Jüngsten Gericht. Sergei Loznitsa geht aufs Ganze. weiter 

Bonjour Paris – Kritik

F 2017. Regie: Léonor Séraille. Mit: Laetitia Dosch, Souleymane Seye Ndiaye
Start:

In ihrem Debüt Bonjour Paris lässt Léonor Serraille eine fallengelassene Muse durch Paris streunen und ihr Leben aus den Annahmen anderer selbst komponieren. weiter 

7 Tage in Entebbe – Kritik

GB 2018. Regie: José Padilha. Mit: Rosamund Pike, Daniel Brühl
Start:

In seinem Film über eine spektakuläre Befreiungsaktion der israelischen Regierung stilisiert José Padilha Soldaten zu Tänzern. Doch hinter den mitreißenden Choreographien aus 7 Tage in Entebbe verbirgt sich ein Plädoyer für den Zweifel. weiter 

A Beautiful Day – Kritik

USA, F 2017. Regie: Lynne Ramsay. Mit: Joaquin Phoenix, Ekaterina Samsonov
Start:

Ein der Welt überdrüssiger Killerkörper schleppt sich ein letztes Mal durchs Bild und räumt auf. Der Wettbewerb von Cannes endet mit einem müden, unfertigen Film. Und seinem vielleicht besten. weiter 

SPK Komplex – Kritik

D 2018. Regie: Gerd Kroske
Start:

Die Krankheit als Waffe, oder wie ein Anti-Psychiatrie-Projekt zwischen den Erzählungen von „staatlicher Repression“ und „gewaltsamem Widerstand“ zerrieben wurde. Im Nebel dieser Erzählungen findet SPK Komplex die einzige lebendige Spur der Vergangenheit. weiter 

Arrhythmia – Kritik

RUS, FI, D 2017. Regie: Boris Khlebnikov. Mit: Aleksandr Yatsenko, Irina Gorbacheva
Start:

Scheidungsantrag per SMS, schwindende Menschlichkeit im Notfalldienst. Boris Klehbnikov beobachtet in Arrythmia empört, wie Privat- und Berufsleben eines Notarztes ganz für sich außer Kontrolle geraten. weiter 

Lady Bird – Kritik

USA 2017. Regie: Greta Gerwig. Mit: Saoirse Ronan, Odeya Rush
Start:

Während der Fahrt aus dem Auto steigen: Greta Gerwig zeigt ein Coming-of-Age im provinziellen Sacramento als Chaos gleichzeitiger Überforderungen und setzt dem von Jungsgeschichten dominierten Genre ein Girlhood-Porträt entgegen. weiter 

A Quiet Place – Kritik

USA 2018. Regie: John Krasinski. Mit: Emily Blunt, John Krasinski
Start:

Die Erde wird in A Quiet Place von Monstern mit empfindlichem Gehör bevölkert. Einer Familie, die sich häuslich niederlassen will, bleibt somit nur das Schweigen. weiter 

Ready Player One – Kritik

USA 2018. Regie: Steven Spielberg. Mit: Hannah John-Kamen, T.J. Miller
Start:

Ein Ort, an dem zwar nichts zusammenpasst, aber alles möglich ist: In der virtuellen Welt von Spielbergs Ready Player One wird die Popkultur vergangener Jahrzehnte verramscht. Ausgerechnet der Schöpfer filmischer Archetypen befindet sich plötzlich inmitten nostalgischer Referenzen und zersplitterter Ichs - und gerät in eine handfeste Identitätskrise.  weiter 

Transit – Kritik

D, F 2018. Regie: Christian Petzold. Mit: Franz Rogowski, Paula Beer
Start:

Zum ewigen Dasein auf der Durchreise verdammt. In Christian Petzolds Adaption von Anna Seghers’ Exilroman Transit ist Marseille kein realer Ort, sondern ein Fegefeuer, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart nicht mehr voneinander trennen lassen.  weiter