F 2025. Regie: Valentine Cadic. Mit: India Hair, Arcadi Radeff Start:
Die junge Touristin Blandine stürzt sich nach einer Trennung ins Getümmel der Olympischen Spiele in Paris. Ein Sommer in Paris ist eine sommerliche Tragikomödie voller unangestrengt eingefangener Emotionalität. Filmkritik
F, B 2025. Regie: Julia Ducournau. Mit: Emma Mackey, Golshifteh Farahani Start:
Das Spektakel des Fleisches in maximaler Größe. Nach Raw und Titane bleibt Julia Ducournau dem Body Horror treu. Alpha vermischt eine globale Pandemie mit dem privaten Leiden an einer Drogensucht. Filmkritik
D 2026. Regie: Angela Schanelec. Mit: Agathe Bonitzer, Vladimir Vulevic Start:
Es wird viel gesprochen in Angela Schanelecs Meine Frau weint – auf dem Arbeitsplatz, im Auto, auf Berliner Grünflächen. Und doch kreist der Film in seinen langen Kamerafahrten um die Einsicht, dass das Gesprochene nie ganz dem entspricht, was man fühlt. Filmkritik
Alexandre Koberidzes prekär unscharfes, archaisch gestriges Fußball-Roadmovie Dry Leaf schlägt sich wie ein Pyro-Fan auf die Seite der Vernebelung. Und lernt vom trockenen Laub und vergeistigten Superkickern, wie man mit minimaler Kontrolle Tore schießt. Filmkritik
L, D 2026. Regie: Caroline Kox. Mit: Johanna Wokalek, Victoria Trauttmansdorff Start:
In Koxis Liebhaberinnen sprechen und performen die Schauspieler*innen Elfriede Jelineks gleichnamigen Text. Es geht um alternde Körper und was es bedeutet, den eigenen Leib ein Leben lang vermarkten zu müssen. Filmkritik