TV-Empfehlungen

The Dark Knight – Kritik

, Kabel eins

Christopher Nolans zweiter Batman-Film ist ein fulminantes Stück Kino, das sich manchmal seiner eigenen Brillanz zu sicher ist. Vor allem aber ist er eine Spielwiese für einen atemberaubend agierenden Heath Ledger. weiter 

Ghost Dog - Der Weg des Samurai

, Arte

In Jarmuschs Tribut an Jean-Pierre Melvilles Der eiskalte Engel (Le Samouraï, 1967) tritt Forest Whitaker als moderner Samurai Ghost Dog an die Stelle des Trenchcoat-tragenden Jef Costello. weiter 

Spy - Susan Cooper undercover – Kritik

, Sat.1

Brautalarm-Regisseur Paul Feig schickt Melissa McCarthy in den Spionageeinsatz. Seine wüste Agentenfilm-Parodie quillt über vor sexistischen Witzen, erzählt im Kern aber eine Sexismus-kritische Emanzipationsgeschichte. weiter 

Layer Cake – Kritik

, Kabel eins

Der britische Gangsterfilm hat mit Klassikern wie Get Carter (1971) und Rififi am Karfreitag (The Long Good Friday, 1980) eine große Tradition. Für Layer Cake sind diese Fußstapfen nicht zu groß. weiter 

Charlie Says – Kritik

, One

Zugespitzte Männlichkeit. 20 Jahre nach American Psycho greift Mary Harron kaum weniger drastisch weiße, männliche Allmachtsfantasien und Gewaltexzesse in der US-Gesellschaft an. Ein feministischer Pamphletfilm über – oder besser gegen – Charles Manson. weiter 

Die Bourne Identität

, Nitro

Paul Greengrass verbindet aufwendige Actionsequenzen mit nahezu perfekt choreographierten Setpieces, die dem Jäger und Gejagten Bourne genauso wenig Zeit zum Atmen lassen wie dem Zuschauer. weiter 

Parasite – Kritik

, BR

VoD: Bong Joon-ho verarbeitet das Unbehagen über die soziale Spaltung Südkoreas zu einer Gesellschaftsposse voller überdrehter Eskalationen – ein derber Reigen, der von kindischer Rangelei bis zur Apokalypse voranschreitet. weiter 

Thelma – Kritik

, RBB

Das erste Leinwandwunder eines düsteren Kinowinters. Joachim Triers Body-Horror-Melodrama Thelma scheint auf den ersten Blick wie eine Variation auf Carrie, erweist sich aber eher als filmisches Gegenstück zu einer anderen Stephen-King-Verfilmung. weiter 

Casting – Kritik

, One

VoD: Verharren im Halbgeformten. Casting erkundet das dauerhafte Aufschieben einer Entscheidung als letzte Quelle der Eigenständigkeit und Gestaltungsmacht, zieht sich dabei aber immer wieder in die eigene Ungreifbarkeit zurück. weiter 

Harry Potter und der Feuerkelch – Kritik

, Sat.1

Aufregung in Hogwarts: Dieses Jahr wird dort das Trimagische Turnier ausgetragen. Eigentlich ist Harry Potter zu jung, trotzdem als Teilnehmer erwählt. Mike Newell verfilmte den düsteren vierten Teil der Kinderbuchreihe. weiter 

Mein großer Freund Shane

, RBB

Mit Mein großer Freund Shane (Shane, 1953) ist George Stevens ein großartiger Western gelungen, der das Standardfigurenrepertoire des Genres ebenso illustriert wie seziert. weiter 

Loving – Kritik

, 3Sat

Mildred und Richard Loving brachen das Gesetz, weil sie heirateten. Jeff Nichols schenkt diesem Paar einen Film und weiß ganz genau, wo das Lexikon aufhört und das Kino anfängt. weiter 

Final Destination 3 – Kritik

, Sat.1

Mit Final Destination (2000) schufen die Akte X-Schreiber James Wong und Glen Morgan einen Horrorthriller mit viel Suspense und einigen blutigen Effekten. Der Nachfolger setzte 2003 weniger auf Spannung und mehr auf Splattereffekte – eine Entwicklung, die der dritte Teil der Reihe fortführt. weiter 

Deepwater Horizon – Kritik

, Sat.1

Beim Sinken der Bohrinsel ordnet sich jede menschliche Regung der Technik unter: 20 Jahre nach Titanic findet Peter Berg einen neuen filmischen Zugang zur Katastrophe. weiter 

RoboCop – Kritik

, Arte

Fleisch und Stahl. Die Idee der maschinellen Inkarnation hinterlässt in Verhoevens Original Spuren von Zynismus, Gewalt und Menschlichkeit. weiter