USA 2004. Regie: E. Elias Merhige. Mit: Aaron Eckhart, Ben Kingsley, Carrie-Anne Moss Start:
Im ländlichen Niemandsland der USA ereignet sich eine unheimliche Mordserie. Die Jagd nach dem ultimativen Serienkiller, dem Suspect Zero, führt direkt in das bizarre parapsychologische Labyrinth einer düsteren Seele. Oscarpreisträger Ben Kingsley glänzt in einem Mystery-Psychothriller, der aber dramaturgisch selten überzeugt. weiter
AR 2004. Regie: Fernando E. Solanas. Mit: Fernando E. Solanas Start:
„Wie ist es gekommen, dass Argentinien, diese Kornkammer der Welt, Hunger leiden muss?“, wundert sich der argentinische Regisseur Fernando Solanas. In Memoria del Saqueo - Chronik einer Plünderung werden durch eine Mischung von Archivbildern und selbst gedrehtem Material die neoliberale Politik und die Korruption der politischen Elite verurteilt. Solanas, der unter anderem für La Hora de los hornos (Die Stunde der Hochhöfen, 1967) bekannt ist, wurde auf der diesjährigen Berlinale mit dem Goldenen Bären für sein Lebenswerk ausgezeichnet. weiter
F 2004. Regie: Claude Nuridsany, Marie Pérennou Start:
Nach Mikrokosmos (1996), der Das Volk der Gräser vorstellte, richten die französischen Regisseure Claude Nuridsany und Marie Pérennou ihren Blick nun auf das ganze Universum und die ganze Geschichte der Entstehung. In Genesis geben sie leider philosophischen Erwägungen den Vorrang über reinem Erstaunen, das den ersten Film zu einem Welterfolg gemacht hatte. weiter
IS, F, NO 2002. Regie: Baltasar Kormákur. Mit: Gunnar Eyjólfsson, Hélène de Fougerolles, Hilmir Snær Guðnason Start:
Vor vier Jahren hatte der isländische Schauspieler und Regisseur Baltasar Kormákur sein erfolgreiches Spielfilmdebüt mit der schwarzhumorigen Beziehungskomödie 101 Reykjavík. In Die kalte See (Hafið) inszeniert Kormákur nun das für Island politisch brisante Thema um das Fischfang-Quotensystem, eingebettet in ein Familiendrama mit Anleihen aus King Lear. Eine schwere Bürde für Kormákur, dessen Ironie und Talent für gut erzählte Geschichten in diesem Film nur schwer wiederzuerkennen sind. weiter
CA, GB 2003. Regie: Richard Kwietniowski. Mit: Philip Seymour Hoffman, Minnie Driver Start:
Richard Kwietniowskis zweiter Spielfilm ist das beeindruckende Portrait eines unscheinbaren Bankangestellten in Toronto, der seiner Spielsucht zum Opfer fällt und bis zu seiner Festnahme Gelder in Millionenhöhe veruntreut. Die Handlung basiert auf wahren Ereignissen und dokumentiert ein schicksalhaftes Drama aus der schillernden Welt der Finanzen und Casinos. In der Hauptrolle glänzt Charakterdarsteller Philip Seymour Hoffman. Absolut sehenswert. weiter
S 2002. Regie: Kjell Sundvall. Mit: Elisabet Carlsson, Michael Nyqvist Start:
Romantische Komödie über eine ungewöhnliche Liebe auf Umwegen zwischen einer Bibliothekarin und einem Landwirt. Eine überraschende Begegnung, die Sehnsüchte, Leidenschaften und Träume zwischen Landluft und Kulturschock weckt. In Schweden ist der Film ein Riesenerfolg. Sympathisch, leicht, sehenswert. weiter
D, USA 2004. Regie: Wim Wenders. Mit: John Diehl, Michelle Williams Start:
Der in kürzester Zeit entstandene Film Land of Plenty ist der bisher politischste von Wim Wenders. Er zeigt die Armut im Land des Überflusses und paraphrasiert das paranoide Verhalten Amerikas zur Welt und den blinden Patriotismus einiger Amerikaner. weiter
D 2004. Regie: Sherry Hormann. Mit: Maximilian Brückner, Lisa Maria Potthoff, Dietmar Bär Start:
In Männer wie wir versucht ein schwuler Torwart, seine Fußballerehre zu retten. Das ist stellenweise sehr amüsant anzusehen, verzichtet aber leider nicht auf die üblichen Klischees über homosexuelle Männer. weiter
USA 2004. Regie: Michael Mann. Mit: Tom Cruise, Jamie Foxx, Jada Pinkett Smith, Mark Ruffalo Start:
Als das Opfer eines Killers aus dem Fenster und auf ein Taxi fällt, muss dieser improvisieren. Von diesem Moment an wird seine nächtliche Tour mit dem Fahrer des Wagens zur Odyssee zweier Männer am Scheideweg. weiter
CA, GB, F, D 2004. Regie: Alexander Witt. Mit: Milla Jovovich, Sienna Guillory Start:
Regisseur Alexander Witt lässt in Resident Evil: Apocalypse, dem zweiten Teil der Videospiel-Verfilmung, eine schwer bewaffnete Milla Jovovich erneut gegen Zombiehorden und Monster kämpfen und präsentiert dabei einen Film fern ab jeder Form von nachvollziehbarer Logik und Handlung. weiter