USA 2004. Regie: Jonathan Glazer. Mit: Nicole Kidman, Cameron Bright, Lauren Bacall, Danny Huston Start:
Anna (Nicole Kidman) trauert ihrer verstorbenen Liebe hinterher und glaubt diese in einem zehnjährigen Jungen wiederzufinden. Reinkarnation ist jedoch nur vordergründig das Thema dieses Films, der den Fall einer liebeskranken Frau mit namhaften Schauspielern schildert, sich dabei allerdings über weite Strecken in einem Mystery-Rätsel verläuft und keine ästhetische Ausgewogenheit entwickelt. weiter
USA 2004. Regie: Jonathan Glazer. Mit: Nicole Kidman, Cameron Bright, Lauren Bacall, Danny Huston Start:
Jonathan Glazer versucht in seiner exzellenten zweiten Regiearbeit zu ergründen, wie weit der Glaube eines Menschen über seinen Verstand triumphieren kann. Nicole Kidman spielt die Witwe Anna, deren Leben aus den Fugen gerät, als ein kleiner Junge behauptet, die Wiedergeburt ihres verstorbenen Mannes Sean zu sein. weiter
D, IT, GB 2004. Regie: Sandra Nettelbeck. Mit: Neal Thomas, Ulrich Thomsen, Johanna Ter Steege, Barbara Auer Start:
Sandra Nettelbecks zweite Regiearbeit ist ein erfrischender Kinderfilm um die Freundschaft zwischen einem Hund namens Sergeant Pepper, der von seinem Besitzer Haus und Vermögen erbt, und einem kleinen Jungen namens Felix, der am liebsten im Tigerkostüm herumläuft. weiter
USA, GB, D, NL 2004. Regie: Oliver Stone. Mit: Colin Farrell, Val Kilmer, Angelina Jolie Start:
Oliver Stone hat Martin Scorsese und andere ausgestochen, sich einen Lebenstraum erfüllt und die Geschichte des größten Eroberers aller Zeiten in zumeist opulenten Bildern aufwendig erzählt. Dabei fehlt ihm jedoch die ästhetische Gesamtkonzeption und so zerbirst das Epos in einzelne Episoden, zwischen denen immer wieder eine penetrant störende Erzählerfigur zu vermitteln sucht. weiter
USA, AUS 2004. Regie: Steven Soderbergh. Mit: Brad Pitt, Catherine Zeta-Jones, George Clooney, Julia Roberts, Matt Damon Start:
Happy Together: Steven Soderberghs Fortsetzung seines Films Ocean’s Eleven (2001) zelebriert das Zusammentreffen alter Freunde. Neben den Stars aus dem ersten Teil (George Clooney, Brad Pitt, Julia Roberts) ergänzen diesmal Catherine Zeta-Jones und Vincent Cassel die hochkarätige Besetzung. Leider fehlt der Gaunerkomödie der rechte Biss und man fragt sich, wieso Soderbergh das Team von Danny Ocean (Clooney) ein weiteres Mal ins Rennen schickte. weiter
GB, USA 1973. Regie: Sidney Lumet. Mit: Sean Connery, Trevor Howard, Vivien Merchant Start:
Polizist wird zum Mörder am Mörder. So innovativ, kunstfertig, eindringlich und schmerzvoll kann es nur Sidney Lumet schildern. Sein Lieblingsdarsteller Sean Connery entdeckt den Teufel im eigenen Leib und kämpft um die gepeinigte Seele. Ein häufig übersehener Klassiker endlich auf DVD. weiter
F, B 2003. Regie: Eric Guirado. Mit: Benoît Giros, Serge Riaboukine, Jean-François Gallotte Start:
Der etwas dümmlich wirkende Provinzler Jérôme zieht in die Großstadt, um Geld für den Bauernhof zu verdienen. Schnell findet er Anschluss: Er arbeitet für die Stadt und freundet sich mit einem Obdachlosen an. Doch dann muss er miterleben, wie die Penner in Transportern aus der Stadt geschafft werden, um die Straßen sauber zu halten. Vom Himmel hoch (Quand tu descendras du ciel) überzeugt mit naturalistisch wirkenden Schauspielern und seiner sowohl unterhaltsamen als auch sozialkritischen Haltung. weiter
D 2003. Regie: Gil Mehmert. Mit: Arndt Schwering-Sohnrey, Eckhard Preuß, Mira Bartuschek Start:
Hans Günter bastelt mehr an seinem Kicker als in der Autowerkstatt. Doch gerade, als er sich für die Westdeutschen Tippkickmeisterschaften qualifiziert und in der adretten Fotografin Marion die Liebe seines Lebens findet, geschieht ein folgenschweres Wunder: der Kicker mutiert zum Leben und schickt sich an, als Günter Netzer Fußballgeschichte zu schreiben. Dieser irren Idee hat Regisseur Gil Mehmert in seinem Kinodebüt nicht viel hinzuzufügen, so dass Aus der Tiefe des Raumes am Ende enttäuschen muss. weiter
D 2003. Regie: Felix Randau. Mit: Julia Hummer, Nic Romm Start:
Wütend auf die Welt, einsam und entschlossen: Northern Star zeichnet ein ungewöhnlich reiches Portrait einer 18-Jährigen auf der Flucht vor sich selbst und ihrer alleinerziehenden Mutter. Schon allein die wenigen, oft wortkargen Szenen zwischen Mutter und Tochter lohnen den Kinobesuch, obwohl den Hauptteil die explizitere aber nicht minder ausdrucksstarke aufkeimende Liebe zu einem Jungen einnimmt. weiter
Das beschaulich-langweilige Provinzleben einer dänischen Hausfrau und Mutter wird durch den Besuch eines Gospelkonzerts erschüttert – und als dann der berühmte Gospelchorleiter die Proben ihres kleinen Kirchenchors übernimmt, ändert das alles. Trotz einiger Längen und eines vorhersehbaren Endes eine recht sympathische Komödie, in der die Lebensprobleme ernst genommen werden. weiter