Neu auf critic.de

Land of Dreams – Kritik

Eine junge Iranerin jagt in jedem Winkel der USA nach den Träumen ihrer Bewohner. Die Fotografin und Videokünstlerin Shirin Neshat schafft in Land of Dreams eine Parallelwelt, um ihre Erfahrungen als Immigrantin zu bebildern. Filmkritik 

Crimes of the Future – Kritik

In der Fetischwelt von Crimes of the Future werden Körper seziert und Philosophien verwoben, geht Ekel in Genuss über. David Cronenbergs genussvoll laberlastiger Film ist mysteriös und überdeutlich zugleich. Filmkritik 

Rheingold – Kritik

Flucht aus dem Iran, Dealen in Deutschland und ein spektakulärer Bankraub: In Rheingold erzählt Fatih Akin die Geschichte des Rappers Xatar eher als Lausbubengeschichte denn als Mafia-Epos – und mixt deutsche Folklore mit Motiven des Gangsta-Rap. Filmkritik 

Bros – Kritik

Als schwule RomCom folgt Bros der klassischen Harry-&-Sally-Formel, aber versucht mit seinen Witzen der Heteronormativität zu entgehen – und erzählt vom Widerspruch, sich nicht anpassen und gleichzeitig normal sein zu wollen. Filmkritik 

Pamfir – Kritik

Das Ukrainian Film Festival in Berlin gewährt auch in diesem Jahr wieder einen Einblick ins aktuelle Filmschaffen des Landes. Etwa in Dmytro Sukholytkyy-Sobchuks Gangsterfilm um einen zum Schmuggeln verdammten Familienvater. Pamfir verbindet märchenhafte Mystik mit schnörkelloser Erzähltradition. Filmkritik 

Geographies of Solitude – Kritik

VoD: Jeder Frame eine Entdeckungsreise. In poetischen 16-mm-Aufnahmen liefert Regisseurin Jacquelyn Mills eine Charakterstudie über eine einsame Insel und ihre einzige Bewohnerin und wird dabei von der Beobachterin zur Kollaborateurin. Filmkritik 

Filme als Wahrheiten: DOK Leipzig 2022

Zu Unrecht vergessene DEFA-Werke, Begegnungen mit der Ukraine und eine gefilmte Nachlassverwaltung: Beim DOK Leipzig stellen Filme Gemeinschaft her, verbiegen sich aufrichtig und suchen in Foto-Archiven nach einem Horror namens Zukunft. Special 

Halloween Ends – Kritik

Die Hölle ist eine Kleinstadt, in deren Tunneln Michael Myers auf die Eskalation wartet. David Gordon Greens Abschluss seiner Halloween-Trilogie ist ein vielgestaltiges Faszinosum, das Traditionen in Frage stellt. Filmkritik 

Earwig – Kritik

Neu auf MUBI: Lucile Hadzihalilovic taucht eine karge Wohnung in ein dunstiges Zwielicht. Die Geschichte um einen Mann, ein Kind und ein tägliches Zahnspangen-Ritual ist auch nicht durchsichtiger. Sie spielt wahrscheinlich nach dem Zweiten Weltkrieg – falls sie überhaupt in einer realen Welt stattfindet. Filmkritik