Neu auf critic.de

Die Spur – Kritik

Das sachte Plätschern des Unausweichlichen. Die Spur inszeniert die Auflehnung gegen eine feudale Jagdgesellschaft als Sonntagskrimi ohne Ungewissheiten und Geheimnisse. Filmkritik 

Meine glückliche Familie – Kritik

Von einer, die auszog, ein Individuum zu sein: Nana Ekvtimishvili und Simon Groß widmen sich nach Die langen hellen Tage wieder der Geschlechterungleichheit und finden Bilder dafür in der, nun ja, Ungleichheit. Filmkritik 

El mar la mar – Kritik

Weltpolitik aus der Ameisenperspektive: In körnigen Bildern aus der Wüste zwischen Mexiko und den USA spürt El mar la mar modernen Migrationsbewegungen nach – und ringt dabei auch immer mit den Grenzen der Darstellungsfähigkeiten des Films. Filmkritik 

Casting – Kritik

VoD: Verharren im Halbgeformten. Casting erkundet das dauerhafte Aufschieben einer Entscheidung als letzte Quelle der Eigenständigkeit und Gestaltungsmacht, zieht sich dabei aber immer wieder in die eigene Ungreifbarkeit zurück. Filmkritik 

2+2=22 [The Alphabet] – Kritik

Wir singen keine Melodien, wir singen A, B, C. Mit seinem Musikfilm über eine Aufnahmesession der Band Kreidler wandelt Heinz Emigholz auf den Spuren von Godard. Am Ende widmet er sich aber doch wieder der Architektur. Filmkritik 

Wilde Maus – Kritik

Als werde die österreichische Komödie unter die Dusche geschickt. In Josef Haders Regiedebüt sieht man zwar den Prater zu wenig, dafür aber einen Film, in dem es erstaunlicherweise ums Ganze geht. Filmkritik 

Félicité – Kritik

Rastlos in Kinshasa: Alain Gomis treibt seinen Film durch das kongolesische Hauptstadtchaos, zwingt ihn durch mehrere Häutungen und gönnt ihm am Ende unverhoffte Ruhe.  Filmkritik 

T2: Trainspotting 2 – Kritik

Danny Boyles T2-Trainspotting bringt die angestaubte Ästhetik seines Vorgängers zum Tanzen, indem er uns die alten Melodien vorpfeift. Dabei nimmt er auf unverhoffte Weise von der Europäischen Union Abschied. Filmkritik 

Tiger Girl – Kritik

Rein in die Uniformen, raus aus den Uniformen. Jakob Lass’ zweiten Fogma-Film durchzieht eine kriminelle Energie, die seinen Style ein bisschen vor dem Klischee bewahrt. Filmkritik