Synonymes – Kritik
VoD: In Nadav Lapids Synonymes versucht ein von seiner Militärvergangenheit zerrütteter Israeli, sich in Frankreich als Bohème neu zu erfinden. Stattdessen gerät die ganze Welt aus den Fugen. Filmkritik
--> -->
VoD: In Nadav Lapids Synonymes versucht ein von seiner Militärvergangenheit zerrütteter Israeli, sich in Frankreich als Bohème neu zu erfinden. Stattdessen gerät die ganze Welt aus den Fugen. Filmkritik
In Synonymes streift ein junger Israeli nicht nur die Kleider, sondern auch die Sprache seiner Heimat ab, im Liebesmelodram Epic of Love erblühen Synthieklänge inmitten afghanischer Volksmusik – und Isabel Coixet rückt einem lesbischen Liebespaar mit dem Weichzeichner zu Leibe. Special
In Claudio Giovannesis Der Clan der Kinder werden die dramatischen Ausschläge der altbekannten Mafiahandlung beharrlich eingeebnet. Und ein Traum geht in Erfüllung, noch bevor er wirklich geträumt wurde. Filmkritik
Ein alter Fischer kämpft gegen die Tourismusindustrie, eine junge Adlige langweilt sich in den Bergen und zieht ein Wolfsjunges groß. Drei Kurzkritiken zu den Forumsfilmen von Mark Jenkin und Rita Azevedo Gomes, verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film auf der Berlinale“ (Stiftung Universität Hildesheim). Special
Caught in a lie: Joanna Hogg erzählt in The Souvenir von einer jungen Filmemacherin, für die Erwachsenwerden bedeutet, die Kunst der Hochstapelei zu erlernen. Denn alles ist konstruiert, ob im Leben, in der Liebe oder im Kino. Filmkritik
Angela Schanelecs Ich war zuhause, aber verkeilt seine Bilder zu einem vibrierenden Mosaik und André Techinés L’adieu à la nuit verwebt jugendliche Wut und gesellschaftliche Ängste. Special
Ein alter Patriarch aus Anatolien will für seine Töchter ein besseres Leben. A Tale of Three Sisters sieht seinen Figuren gerne beim Reden zu. Und lässt sie manchmal auch Purzelbäume schlagen. Filmkritik
VoD: Ein Film, der zuhören kann. Angela Schanelecs Ich war zuhause, aber legt die tiefe Melancholie seiner Figuren ebenso offen wie die physische Präsenz seiner Darsteller. Und an die Stelle von Robert Bressons Esel tritt ein altes Fahrrad. Filmkritik
Ein Gebilde aus Dämmerlicht, Tümpelkram und Schwaden: Umbra aus den Berlinale Shorts übersetzt die Stimmungen der Natur beim Spazieren in subtile Filmkunst. Filmkritik
Woche der Kritik 2019: Ein Schriftsteller in der Sinnkrise bekommt ein Stück Tierhaut geschenkt, das ihm alle Wünsche erfüllt. Eros und Thanatos bilden in der Balzac-Verfilmung des Filmkritikers Konstantinos Samaras eine aus den Fugen geratende griechische Tragikomödie. Filmkritik