TV-Empfehlungen

Mommy – Kritik

, One

Ein Tunnelblick ins Herz der Gegenwart: Xavier Dolan inszeniert eine Vision aus der Zukunft, die Erinnerungen hochkochen lässt, die noch gar nicht entstanden waren. Das Jetzt in purer Intensität. weiter 

Kokon – Kritik

, ZDF

VoD: Noch einmal im glitzernden Einhornkostüm zur Party. Kokon hält die Flüchtigkeit eines Sommers an der Grenze zum Erwachsenwerden fest und feiert das Aufwachsen seiner Heldin als poetische Entdeckungsreise. weiter 

Der unglaubliche Hulk – Kritik

, Nitro

Groß, grün und abgespeckt: Der unglaubliche Hulk ist wieder da und besinnt sich diesmal ohne Umschweife auf den Geist von Marvel. weiter 

Jack Reacher – Kritik

, ProSieben

Jack Reacher huldigt dem Konservatismus der Superheldenfigur nach allen Regeln der Kunst. Sehenswert ist er aber allemal, wenn man ihn am Ende falsch verstanden hat. weiter 

Der Partyschreck

, HR

Der Partyschreck (The Party, 1968) war der einzige gemeinsame Film von Blake Edwards und Peter Sellers, dessen Hauptfigur nicht Inspektor Clouseau ist. weiter 

Die große Stille – Kritik

, BR

VoD: Philip Gröning macht in seinem dokumentarischen Experimentalfilm Die große Stille Zeit erlebbar und nähert sich dabei dem ritualisierten Alltag eines Schweigeordens im Kloster „La Grande Chartreuse“. weiter 

Jumanji: Willkommen im Dschungel – Kritik

, Vox

Alle Lebensalter in der Schwebe: In Jake Kasdans Fortsetzung zu Jumanji bewohnen Jugendliche die Körper erwachsener Filmstars –  was Figuren wie Schauspieler in hochkomische Pubertätsnöte stürzt. weiter 

Es – Kritik

, Kabel eins

Wenn der mörderische Clown zur Nebensache wird: In Andy Muschiettis Es entfaltet sich das eigentliche Grauen in der nicht mehr kontrollierbaren Überforderung unserer Wahrnehmung. weiter 

Ziemlich beste Freunde – Kritik

, Das Erste

Frankreichs sensationeller Erfolgsfilm über eine unmögliche Männerfreundschaft ist Unterhaltungs- und Gutfühl-Kino erster Güte. weiter 

Blade Runner 2049 – Kritik

, RTL 2

Die Suche nach Verhältnissen: Denis Villeneuves Sequel zu Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker schert sich nicht mehr um die Frage nach dem Menschen, aber um so mehr um die nach dem Menschlichen. weiter 

Inglourious Basterds – Kritik

, Vox

Vergangenheitsbewältigung direkt ins Stammhirn. Quentin Tarantino feiert High Noon mit Hitler. Inglourious Basterds macht aus dem Ende des „Dritten Reichs“ eine Cineasten-Fantasie. weiter 

Ewige Jugend – Kritik

, SWR

VoD: Der alte Mann und wie er die Welt sieht. Paolo Sorrentino treibt mit dieser Prämisse keinen Unfug. weiter 

Marry Me - Verheiratet auf den ersten Blick – Kritik

, Sat.1

Megastar heiratet uncoolen Mathelehrer, der ihr die smartphonefreien Freuden des Lebens zeigt. Marry Me macht keine Anstalten, das Rezept einer 90er-RomCom zu ändern, ist aber in seinen Bildwelten voll im Hier und Jetzt verankert. weiter 

Hangover – Kritik

, RTL 2

Vier Freunde, Las Vegas und die letzte Nacht vor der Ehe: Hangover ist eine durch und durch konventionelle Komödie – aber keine durch und durch schlechte. weiter 

Zeit der Unschuld

, 3Sat

Edith Wharton wurde 1921 der Pulitzer Preis für ihre Romanvorlage verliehen. Die Drehbuchadaption von Martin Scorsese und Jay Cocks erhielt 1994 keine Oscarnominierung. weiter 

Monster Hunter – Kritik

, ProSieben

Zwischen Steampunk-Robinsonade und Drachentöter-Irgendwas trifft Milla Jovovich auf Tony Jaa. Die Handlung: Eine geradlinige Abfolge von zerstörungswilligen Gegnern, die ganz von ihren Schauwerten her gedacht ist. weiter 

La Boum – Die Fete – Kritik

, ZDFneo

VoD: Mit dreizehn größer als alle anderen. Claude Pinoteaus La Boum von 1980 beschert noch einmal Nachmittagspartys mit lila Nebel - und eine Sophie Marceau, die noch immer zu jung ist, um wahr zu sein. weiter