Die Marvel-Maschinerie surrt in Thor – Tag der Entscheidung wohlvertraut vor sich hin und lässt sich von den Vorlieben der Regie – einem sprücheklopfenden Steinwesen etwa oder Jeff Goldblum – nicht groß stören. Aber was wären wir ohne die Verlässlichkeit der Maschinen? weiter
Zum ewigen Dasein auf der Durchreise verdammt. In Christian Petzolds Adaption von Anna Seghers’ Exilroman Transit ist Marseille kein realer Ort, sondern ein Fegefeuer, in dem sich Vergangenheit und Gegenwart nicht mehr voneinander trennen lassen. weiter
Roland Emmerich (10.000 B.C.) und Wolfgang Petersen, die beiden deutschen Blockbuster-Exporte, könnten unterschiedlicher kaum sein. Beim Schwaben und HFF-München-Absolventen steht immer das Spektakel im Vordergrund, beim Norddeutschen und DFFB-Abgänger sind es die Figuren. weiter
Viele Worte muss man über Spielbergs Der weiße Hai (Jaws, 1975) eigentlich nicht mehr verlieren, ist er doch als Mitbegründer des amerikanischen Blockbusters in die Filmgeschichte eingegangen. weiter
Wie vor kurzem David Cronenberg in Tödliche Versprechen – Eastern Promises widmet sich der US-amerikanische Regisseur James Gray ebenfalls der russischen Mafia – allerdings hinterfragt er Klischees, anstatt sie zu befriedigen. weiter
Harte Zeiten für Bösewichte. Superschurke Gru kämpft im Animationsabenteuer Ich – Einfach Unverbesserlich um seinen Titel als der weltgrößte Fiesling und bekommt die Auswirkungen des ausufernden Kapitalismus zu spüren. weiter
VoD: Die Fähigkeit zu erinnern als Nachteil des Geborenseins. Sandra Wollners Science-Fiction-Film Vom Nachteil geboren zu sein treibt uns die Vorstellung aus, dass Androiden träumen können. weiter
Step Up ist ein typischer High-School-Tanzfilm mit einer zuckersüßen Romanze zwischen Arm und Reich, in dem die Botschaft vom sozialen Aufstieg etwas aufdringlich kolportiert wird. weiter