Ein kurzfristiger Hinweis: Morgen, 13.12.2011, um 19h laufen in der Reihe "Living Archive" des Berliner Kinos Arsenal zwei Filme von Sally Potter. Die feministische britische Filmemacherin, deren Arbeit mit Tanz und im Theater in ihre Filme starken Einzug hält, dürfte vor allem für Orlando, Yes und Rage ein Begriff sein. Zu sehen sind zwei frühe Werke: The Gold Diggers (1983) und der Kurzfilm Thriller (1979). Beide erzählen aus dezidiert weiblicher Perspektive. Sally Potter zu The Gold Diggers:
"Ich betrachte diesen Film als ein Musical, das eine weibliche Suche beschreibt. Während des Arbeits- und Herstellungsprozesses traten dieselben Fragen auf, die der Film sich zu stellen bemüht: Fragen nach den Beziehungen zwischen Gold, Geld und Frauen; nach der Einbildung, Frauen seien machtlos; nach der tatsächlichen und der inneren Suche nach Gold; nach der Bildsprache des Unbewussten und seiner Beziehung zu der Macht des Films; wir rufen uns die Kindheit und die Erinnerungen vor Augen und betrachten die Filmgeschichte als kollektives Gedächtnis der Bilder, die wir von uns haben und die man sich von uns als Frauen macht."
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