Cäsar muss sterben – Kritik
Shakespeare, gespielt von Mördern und Mafiosi: Der italienische Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale ist eine faszinierende Mischung aus Theater und Realität. Filmkritik
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Shakespeare, gespielt von Mördern und Mafiosi: Der italienische Wettbewerbsbeitrag bei der Berlinale ist eine faszinierende Mischung aus Theater und Realität. Filmkritik
Nepal im Berlinale-Panorama. Das klingt auf dem Papier wie ein Hingucker. Und gerade für die Erforschung weithin unbekannter Kinematografien eignet sich ein so breit gefächertes Festival wie die Berlinale ganz besonders. Früher gab es dafür im Forum Länderschwerpunkte, die den Bemühungen eines fokussierteren Programms unter Christoph Terhechte zum Opfer fielen. Dennoch ist dieser Ansatz der vorbehaltlosen Neugierde auch 2012 präsent – etwa in der Vorstellung eines verschollenen Kinos: des kambodschanischen aus der Zeit vor der Zerstörung durch die Roten Khmer. Die Erwartungen an Filmfestivals sind widersprüchlich, auch die ein und derselben Person. Selbstverständlich freue auch ich mich auf die Möglichkeit, einen nepalesischen Film zu sehen. News
Peter Fleischmanns früher Klassiker des Neuen Deutschen Films verdarb seinen Zuschauern die Freude am Heimatfilm gründlich. Filmkritik
Ein marokkanisches Fellini-Remake? Fast. Filmkritik
Nach den ersten beiden Wettbewerbsfilmen, Leb wohl, meine Königin! von Benoît Jacquot und Aujourd'hui von Alain Gomis, mag man schnell verleitet sein, eine neue Berlinale-Wettbewerbs-Ära auszurufen. Welch ein Auftakt! Der staubige Daldry außer Konkurrenz, Extrem laut und unglaublich nah, darf getrost übersehen werden. Schwieriger wird es aber schon, wenn man das Kindesmissbrauchs-Drama À moi seule verteidigen will: halb-subtil, halb-komplex, mit reichlich abgestandener Großaufnahmen-Ästhetik, ein letztlich feiger Versuch, ein schwieriges Sujet zu inszenieren, ohne Risiko. Schlicht ein Film ohne Haltung. Den überragenden Einstand in die 62. Berlinale kann uns der schnell vergessene Film dennoch nicht mies machen. Weiter zu unserer Berlinale-Seite mit Kritiken, Trailern und Specials. News
Modulationen der Wahrnehmung. Filmkritik
Der 11. September 2001 aus der Sicht eines Kindes: Nach dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer versucht Extrem laut und unglaublich nah sich an der Bewältigung eines nationalen Traumas. Filmkritik
Schlaglichter auf ein großes Gesamtwerk: Das Forum enthüllt einen weiteren blinden Fleck der Filmgeschichte und stellt einen der produktivsten japanischen Regisseure mit einer Mini-Retrospektive vor. Special
Bevor Nico Hofmann als Produzent von Eventfilmen wie Unsere Mütter, unsere Väter im deutschen Fernsehen wütete, war er selbst noch als Regisseur tätig. Sein letzter Film hieß Solo für ... Preview
Kampf der Blick-Regime. Filmkritik