Neu auf critic.de

Sick – Kritik

Unter Drehbuchautor Kevin Williamson gerät der Slasher Sick leicht zum formelhaften „Scream mit Corona“. Doch dank der Handschrift von Regisseur John Hyams wird der Überlebenskampf zweier junger Frauen in einem Haus am See im besten Sinne grauenvoll. Filmkritik 

Im Wasser der Seine – Kritik

Neu auf Netflix: Beim Hai-Angriff auf Paris hebelt Xavier Gens’ Film alle Regeln der Biologie aus. Doch im Gegensatz zu den Sharknados dieser Welt behandelt Im Wasser der Seine sein hanebüchenes Sujet mit heiligem Ernst. Filmkritik 

They See You – Kritik

Vier Menschen landen in einer Waldhütte und müssen sich beobachten lassen. Ishana Shyamalan hat in Irland einen materialreichen und gekonnten Feenhorrorfilm gemacht, der sich für seine zentrale Metapher erstaunlich wenig interessiert. Filmkritik 

Suzhou River – Kritik

MUBI: Hitchcock-Hommage mit Wong-Kar-Wai-Vibes. Das formverspielte Neo-Noir-Märchen Suzhou River (2000) über zwei unglückliche Liebesgeschichten in Shanghai ist mehr als die Summe seiner Referenzen. Filmkritik 

Lonely Castle in The Mirror – Kritik

Im eigenen Tempo Freundschaften schließen: Ein märchenhaftes Schloss wird zum Zufluchtsort für einige Jugendliche mit Schulangst. Keiichi Hara entwirft in seinem Anime einen Ort der Ruhe, der erst spät vom großen Drama geflutet wird. Filmkritik 

Late Night with the Devil – Kritik

Late Night With The Devil rekonstruiert eine 70er-Jahre-Late-Night-Show als buntes Pastiche-Spiel, bei dem die heimelige Atmosphäre des Fernsehstudios von klassischem Horror heimgesucht wird. Zugleich fragt er stets nach dem Manipulationsgehalt der Bilder: Können wir dem, was wir sehen, wirklich glauben? Filmkritik 

Gasoline Rainbow – Kritik

Neu auf MUBI: Die Ross-Brüder (Bloody Nose, Empty Pockets) begleiten fünf Jugendliche von einer Kleinstadt in Oregon zu einer Party an der Pazifikküste. Der weitgehend improvisierte Gasoline Rainbow ist eine schillernde Hommage an die Jugend und fängt zielsicher den Moment vor dem Ernst des Lebens ab. Filmkritik 

Erinnerte Lichter: Cannes 2024 – Nachlese

Roberto Minervini bewahrt seinen dokumentarischen Blick auch bei einem Historienstoff, Guan Hu lässt sich von einem Hund von seinem Racheplot ablenken, und Payal Kapadia rettet im Alleingang den diesjährigen Cannes-Jahrgang. Ein letzter Streifzug durch drei Filme, die bleiben werden. Special 

Cannes 2024 - Die Gewinner

Der US-Amerikaner Sean Baker gewinnt mit Anora die Goldene Palme. Die Gewinner der 77. Filmfestspiele von Cannes auf einen Blick News