Neu auf critic.de

Llorando: David Lynch, 1946–2025

Im Internet gewesen, geweint. In Momenten wie nach dem Tod eines verehrten Künstlers, werden die sonst so gescholtenen Social-Media-Timelines zur tröstenden Trauergemeinschaft. Erinnerungen an David Lynch, die eigenen und die der anderen. Special 

Piece by Piece – Kritik

Eine große Pop-Oper schaut zwar anders aus, dafür aber dominiert der Spieltrieb in Morgan Nevilles aus animierten Legosteinen gebauten Pharrell-Williams-Biopic Piece by Piece ziemlich famos. Filmkritik 

Juror #2 – Kritik

Juror #2 erzählt von einem befangenen Geschworenen und einem Prozess, in dem jeder nur das sehen will, was er schon zu wissen glaubt. In seinem 40. Film über die Ambivalenzen der Wahhrheitssuche merkt man Clint Eastwood im besten Sinn an, dass er niemandem mehr etwas beweisen muss. Filmkritik 

Katzenmenschen – Kritik

MUBI: Der RKO-Produzent Val Lewton machte psychologische Horrorfilme, lange bevor es diese Bezeichnung gab. Sein Schlüsselwerk Cat People (1942, Regie: Jacques Tourneur) enthält keine expliziten Monsterszenen, ist aber durchzogen von einer Aura des Schaurigen und Fantastischen. Filmkritik 

Shikun – Kritik

Absurder Reigen und theaterpädagogische Übung: Amos Gitai zwängt in Shikun die israelische Gesellschaft in einen Wohnblock inmitten der Negev-Wüste. Essayistische Offenheit und thematische Buzzwords geraten dabei in einen ständigen Konflikt. Filmkritik 

Das Mädchen mit der Nadel – Kritik

MUBI: Charles Dickens trifft David Lynch. Magnus von Horns Film erzählt von einer berüchtigten historischen Serienmörderin, stellt sie aber keineswegs als durchgeknallte Perverse dar. Vielmehr übersetzt sich die Brutalität, die Arbeiter im Kopenhagen des frühen 20. Jahrhunderts tagtäglich erfahren, in den Mord an Kleinstkindern. Filmkritik 

Framing #17: Jahresrückblick 2024

Es ist soweit, der große Framing-Jahresrückblick 2024 ist da! Till Kadritzke, Hannah Pilarczyk, Dunja Bialas und Andreas Busche lassen das Kinojahr Revue passieren und tauschen sich über ihre Favoriten aus. Special 

Queer – Kritik

Nie kann man sich sicher sein, was der Andere fühlt. Luca Guadagninos Adaption von William S. Burroughs' autobiographischer Novelle handelt von Begierde und Sucht. Dabei kennt Queer in seiner artifiziellen Welt nur eine Realität: die der menschlichen Berührung. Filmkritik 

Der integrierte Film: 133 Stunden deutsches Kino

Einheitsbrei aus Arthaus-Problemgewälze und Mainstreamklamauk? Lukas Foerster hat sich sämtliche heimischen Produktionen angesehen, die 2024 ins Kino kamen. Eine Bestandsaufnahme, die viele Klischees über das deutsche Kino widerlegt, aber auch eine filmästhetische Bruchlinie hervortreten lässt. Special 

Polizeiruf 110: Jenseits des Rechts – Kritik

VoD: In seinem neuen Polizeiruf lässt Dominik Graf das Münchner Ermittlerduo durch die Welten der Internetpornografie und der Upperclass stolpern. Jenseits des Rechts will ziemlich viel auf einmal, bringt mit seiner Eskalationslust aber auch ein bisschen Kino in den ÖRR. Filmkritik