Neu auf critic.de

Henry Fonda for President – Kritik

In seinem epischen Essay Henry Fonda for President folgt Alexander Horwath dem gleichnamigen Filmstar in die inneren Wirren der US-amerikanischen Seele. Visuell einfallsreich und von mitreißender Neugier getrieben, entdeckt er in Leben und Werk des Schauspielers immer wieder neue Überlagerungen von individueller und kollektiver Erfahrung. Filmkritik 

The Village Next to Paradise – Kritik

Das Rauschen des Windes, das Rauschen der Drohnen: Mo Harawes erster Langfilm erzählt vom Leben in einer Welt, deren Härten keine greifbaren Urheber haben. Resignativ ist The Village Next to Paradise dabei keineswegs, vielmehr erzählt er von einer Gemeinschaft, die sich im Gegenwind behauptet. Filmkritik 

Babygirl – Kritik

Wenn auch ein safe word nichts mehr retten kann: Nicole Kidman und Harris Dickinson stürzen in Halina Rejns Babygirl in eine wilde SM-Affäre, die von einem beständig hin und her kippenden Machtgefälle befeuert wird. Die Mischung aus Kink und Cleverness ist dabei zugleich mutig und frustrierend. Filmkritik 

Infinity Pool – Kritik

Gefangen im Ich. Brandon Cronenberg baut mit Infinity Pool filmische Zonen der Unsicherheit konsequent aus. Eine üppige neue Heimkinoveröffentlichung mit vielen Specials würdigt die technische Raffinesse des Psycho-Horror-Thrillers. Filmkritik 

Ungeborene Zwillinge – Abgelehnte Filmmusik

Kinematheken widmen sich in ihren historischen Programmen allzu selten einem Aspekt, der das Kino seit Einführung des Tonfilms entscheidend mitprägt: die Filmmusik. Eine Reihe im Filmmuseum Frankfurt schafft nun nicht nur Abhilfe, sondern geht noch einen Schritt weiter. Ein Gespräch mit Kurator Sebastian Schwittay. Special 

Wolf Man – Kritik

Der Fluch der eigenen Abstammung: In seiner Neuinterpretation des Werwolf-Klassikers verbindet Leigh Wannell unappetitlichen Body Horror mit dem Porträt einer zerfallenden Familie. Dabei lebt Wolf Man auch von seinen ungeniert ausgekosteten Momenten des Grauens. Filmkritik 

Der Graf von Monte Christo – Kritik

Alles funkelt, atmet, malt und spielt. Den Theater- und Filmregisseuren Alexandre de La Patellière und Matthieu Delaporte gelingt mit Der Graf von Monte-Cristo ein klassischer Abenteuerfarbfilm mit Feingefühl und Tiefgang. Filmkritik 

Der Brutalist – Kritik

Dreieinhalb Stunden lang, gegliedert wie eine Oper und konstruiert wie eine Kathedrale: Brady Corbets Der Brutalist ist ein Period Piece, das seine epochalen Fragen nicht nur auf die Architekturgeschichte projiziert, sondern vor allem auch auf Adrien Brodys expressives Gesicht. Filmkritik 

Als Superman undenkbar: Kevin Costner zum 70.

Niemals ein Revolutionär, doch stets ein Korrektiv der Allmächtigen. Kevin Costner verkörpert den Typus des ruhig entschlossenen Helden – und war doch immer bereit, den dadurch erworbenen Ruhm für seine Herzensprojekte aufs Spiel zu setzen. Eine Würdigung. Special