Berlinale 2025 – Wettbewerb: If I Had Legs I’d Kick You macht das Unwohlsein seiner Hauptfigur, einer dauergestressten Mutter, physisch erlebbar. Mary Bronsteins Film hält die Balance zwischen ernsten Themen und Humor, ist aber streckenweise zu mechanisch konzipiert. Filmkritik
Vier Texte über Jun Lis Queerpanorama (Panorama), Marcio Reolons und Filipe Matzembachers Night Stage (Panorama) und Konrad Wolfs Solo Sunny (Classics). Verfasst von Studierenden des Seminars „Schreiben über Film: Berlinale 2025“ (Stiftung Universität Hildesheim). Special
Berlinale 2025 – Wettbewerb: Die kleine Anika kann womöglich telepathisch mit lebendigen und toten Tieren kommunizieren. Der argentinische Film The Message von Iván Fund macht aus dieser schönen Prämisse ein betont undramatisches slow-cinema-Drama. Filmkritik
Berlinale 2025 – Wettbewerb: In What Does that Nature Say to You reichert Hong Sangsoo einen klassischen Komödienstoff mit vertrauten Elementen an – und beweist sich einmal mehr als Meister des filmischen Timings. Filmkritik
Im dritten und finalen Teil unseres Berlinale-Podcasts sprechen wir über die letzten Wettbewerbsbeiträge und verraten unsere persönlichen Tops und Flops. Special
Die Filme der 75. Berlinale (13.-23.02.2025) auf einen Blick. Jetzt auch mit Trailern und Kritiken. News
Eher ein Nebenprodukt im Werk seines Regisseurs ist Kontinental '25. Radu Jude situiert die Geschichte einer von Gewissensbissen geplagten Gerichtsvollzieherin in der Tradition des Neorealismus; den er freilich mit einer gehörigen Portion Zynismus anreichert. Filmkritik
Die junge Pia ist umgeben von der Normalität des saturierten Bildungsbürgertums, das – so die These in Florian Pochlatkos How to be Normal – krankhafte Normverletzungen überhaupt erst hervorbringt. Filmkritik
Tief humanistisch, radikal subjektiv und doch universell: Marcin Wierzchowkis Langzeit-Doku Das Deutsche Volk über die rassistischen Morde an Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov am 19.02.2020 in Hanau. Filmkritik
Den Tod als unverschuldeten Gewaltakt macht Philipp Dörings Dokumentarfilm Palliativstation spürbar. Gut vier Stunden lang bewegen wir uns durch eine Welt, in der dem nahenden Sterben mit unerschütterlicher Alltäglichkeit begegnet wird. Filmkritik