Dreileben ist das Resultat einer sehr lesenswerten Diskussion via E-Mail, die Christian Petzold, Dominik Graf und Christoph Hochhäusler über die Berliner Schule geführt haben. Graf hinterfragt dort die Grundsätze und Ergebnisse des Konzepts, Hochhäusler verteidigt sie, und Petzold vermittelt. Für ihn ist die Berliner Schule auch weniger das Praxisorgan einer Theorie als vielmehr Ausdruck einer Nachbarschaft. Um gemeinsame Bezüge geht es. Die klaffen bei Graf und Hochhäusler tatsächlich auseinander. Vor allem, wenn es um Plot und Genre geht. weiter
Endlich hat Daniel Sander auf der Berlinale ein Meisterwerk gesehen; er schreibt über eine grandiose Familientragödie unter anständigen Leuten, einen spöttisch lächelnden Joschka Fischer und eine wirklich sehr unglückliche Katze. weiter
Auch die unabhängigen amerikanischen Filmemacher zieht es weit weniger nach Berlin als nach Cannes, aber das spielt laut Andreas Kilb keine Rolle, denn die Zukunft des Festivals braucht eine klare Perspektive: hin zu einer politischen Filmkunst. weiter
Daniel Sander schreibt über ein Ghetto-Mädchen, eine falsche Prinzessin und andere Highlights. weiter
Direktor Dieter Kosslick verspricht einmal mehr Show, Stars und politischen Anspruch. weiter
Interview mit Yasemin und Nesrin Samdereli
Die Samdereli-Schwestern über die Sarrazin-Debatte, Männer ohne Schnauzer und abschreckende Gastarbeiterfilme weiter
Nach TRUE GRIT hat die Berlinale bereits mit dem zweiten Wettbewerbsfilm einen Großteil ihres Starpotentials verballert, findet Hannah Pilarczyk. weiter
Die Berlinale präsentiert sich erneut als Politforum, behauptet Christian Buß. weiter
Aktuelle Filmkritiken und Filmnotizen zur Berlinale 2011. weiter
Heute Abend eröffnet die Berlinale mit True Grit, dem Western der Coen-Brüder. weiter