Versöhnt Maren Ades Toni Erdmann den Kapitalismus mit sich selbst? Ein Podcast über den meistgehypten deutschen Film seit Langem – und Miguel Gomes' Fixierung auf Buchfinken. weiter
Die neue Strategie heißt Mimikry. Auf der 9. Berlin Biennale eignen sich Künstler derart überzeugend den Look des Kapitalismus an, dass man sich mitunter wie auf einer Wirtschaftsmesse fühlt. Vielleicht also genau das Richtige für eine Ausstellung, die zu Recht seit Jahren in Verruf ist. Nebenan zeigt die Sammlerin Julia Stoschek, was der Biennale noch immer abgeht. weiter
Interview mit Maren Ade
Von Selbstoptimierung und hektischen Veränderungen noch während des Drehs: Maren Ade sprach mit uns über die Arbeit an Toni Erdmann – und wie sie sich am Set bei ihrem Team sogar entschuldigen wollte. Nächste Woche kommt ihr neuer Film nach großem Festivalerfolg ins Kino. weiter
Eines der größten Hollywood-Studios wurde von einem schwäbischen Flüchtling mitbegründet. Das Festival Il Cinema Ritrovato in Bologna widmete seinem Sohn Carl Laemmle Jr. eine Reihe. Erstaunlich zu sehen, was unter diesem Produzenten im ohnehin schon freizügigen Pre-Code-Kino alles möglich war. weiter
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender preisen alle möglichen Second Screens an, mit denen sie das Fußballspiel aus anderen Perspektiven zu erschließen suchen. Doch auch beim Fußball stellt erst die Form den Inhalt her. Eine Bildanalyse zur EM von Till Kadritzke. weiter
Der Wilde Westen mitten in Europa: Wie das Elfmeterschießen zum Shootout à la Sergio Leone wird und dabei doch gerade die Gemüter beruhigt. Eine Kolumne von Nino Klingler. weiter
Die Reihe Neues Deutsches Fernsehen stellt vieles beim Münchner Filmfest in den Schatten. Man kann das als Siegeszug des Fernsehens feiern oder damit den Einsturz der vermeintlich überholten Differenz zwischen Kino und TV propagieren. weiter
Mein Opa hat mich einmal angelogen, als er behauptete, Das Krokodil und sein Nilpferd „aus Versehen“ von der VHS-Cassette gelöscht zu haben. Tatsächlich wollte er verhindern, dass ich weiterhin bei jedem großelterlichen Besuch weitere Dutzend Male das Vorspielen des Films verlangte. weiter
Die Retrospektive des diesjährigen Festivals von Locarno wird sich dem Kino der jungen BRD widmen. Ende April gab es in Frankfurt bereits einen kleinen Vorgeschmack. Dabei waren deutsche Filme zu entdecken, die von Migranten gedreht wurden, unversöhnlich auf die eigene Vergangenheit blicken – und erstaunlich viele englische Dialoge haben. weiter
Von The Neon Demon über The Event bis zu Everybody Wants Some: Kino, das mal ratlos macht, mal verführt, mal driftet. weiter