Das oberfränkische Festival feiert 50. Jubiläum und trauert um Gründer Heinz Badewitz. Zur Eröffnung fliegt ein Mops aus dem Auto. Werner Herzog träumt wieder von der Wüste. weiter
Die Filmgeschichte verschwindet, wenn nicht schnell gegengesteuert wird. Bei einer Anhörung im Bundestag waren sich einmal alle Experten einig: Analoge Filme müssen analog bewahrt werden. Nur einer will das nicht so recht wahrhaben. Wäre er bloß nicht Präsident des Bundesarchivs. weiter
Ist die Mini-Serie The Night Of nur mehr routiniertes Quality-TV von HBO oder eher eine Konsolidierung auf sehr hohem Niveau? Und wieso lacht die schwarzhumorige Comedy-Serie Vice Principals so gern mit ihren abstoßenden Protagonisten? Ein Gespräch. weiter
Die portugiesische Multimedia-Künstlerin Helena Almeida lotet in ihren Arbeiten die Grenzen des zweidimensionalen Bildes aus. Das Brüsseler Kunstzentrum Wiels widmet ihr eine sehenswerte Ausstellung, in der unter anderem ein Video zum digitalen Skizzenblock wird. weiter
Interview mit Olivier Assayas
Mit Personal Shopper hat Olivier Assayas eine eigenwillige Ghoststory gedreht. Im Rahmen des Filmfests Hamburg haben wir mit dem Regisseur über Kristen Stewart gesprochen, aber auch über Spiritismus, die Dramaturgie von Smartphones und das Verhältnis des Kinos zu den Transformationen der modernen Welt. weiter
Von alten Bekannten und Strebern: Während der chilenische Filmemacher Ignacio Agüero ein guter Zuhörer bleibt, wollen die US-Indie-Altklugen Tim Sutton und Miles Joris-Peyrafitte lieber selbst erzählen. Was beim einen nervt, macht beim anderen Spaß. weiter
In Berlin werden gerade 50 Jahre dffb gefeiert. Wozu überhaupt Filmschulen gebraucht werden, von wem und in welcher Form, das haben in Oberhausen in diesem Jahr Hartmut Bitomsky, Dominik Graf und Kathrin Resetarits diskutiert. weiter
Bürgerrechtler, Life-Reporter, Modefotograf, Filmemacher. Das C/O Berlin widmet sich mit einer Überblicksausstellung dem Autodidakten und Shaft-Regisseur Gordon Parks – und präsentiert ein Werk, das sich der diffusen Angst schwarzer Südstaatenbewohner ebenso engagiert widmet wie der reinen Form einer weißen Badekappe. weiter
Neue Bücher von Charles Berbarian und Blutch erzählen von Filmen, die es nirgendwo mehr gibt außer im Frankensteingewand der Erinnerung. Dass das ausgerechnet in Comicform passiert, ist kein Zufall. weiter
Im letzten Jahr ist die Debatte um die Macht von Kuratoren mit der Besetzung des theaterfernen Kunstkurators Chris Dercon an der Berliner Volksbühne weiter eskaliert. Im Mai diskutierten FAZ-Kritikerin Julia Voss, Künstler und Kurator Andreas Siekmann und Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht bei den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen sehr grundsätzlich über die heutige Kunst- und Kulturproduktion, welche Rolle Kuratoren darin spielen – und besser nicht spielen sollten. weiter