Filme, die man gar nicht so leicht zu fassen kriegt: Mit Right Now, Wrong Then kommt endlich ein Film des südkoreanischen Meisters Hong Sang-soo in deutsche Kinos, und mit Salt and Fire sorgt Werner Herzog für jede Menge Verwirrung. Ein Gespräch über zwei besondere Kinoereignisse. weiter
Nach der Sexwelle in den 1970er Jahren erlitt der erotische Film eine gesellschaftliche Abwertung, von der er sich bis heute nicht erholt hat. Unter Verdacht und Kritik geriet vor allem der „männliche Blick“. Im zweiten Teil unseres Specials erzählt Silvia Szymanski von der Freiheit, sich auch und gerade in diesen Filmen als „Frau“ zu sehen, als sexuelles Wesen. weiter
Das queere und das feministische Kino wollen Strukturen aufreißen und schaffen dabei selbst Stereotype. Mit einem zweiteiligen Special wollen wir uns dem Unbehagen widmen, wenn man gemeint ist, sich aber nicht angesprochen fühlt. Im ersten Teil erklärt Michael Kienzl die gängige Vorstellung von queerem Kino zu einem Fall für die Mottenkiste. weiter
Eine zittrige Eröffnungsszene und eine unvergessliche Schlusssequenz: Große filmische Momente gab es in Tallinn vor allem im Nebenwettbewerb der Spielfilmdebüts zu sehen. weiter
Ben Wheatley hat eine völlig entkernte Gangsterkomödie gedreht, die fast nur aus einer Szene besteht. Frédéric Jaeger hat den Abschlussfilm des Festivals in Turin gesehen – und eine Überraschung, die aus dem Nichts zu kommen schien. weiter
Festivals sind die beste Zeit für steile Thesen. Ein Versuch vom Torino Film Festival mit Gabe Klingers Porto, Antonio Campos’ Christine und Fernando Guzzonis Jesus. weiter
Was ist bloß passiert? In Duisburg wird diskutiert, als gäbe es einen Preis zu gewinnen für den affirmativsten Umgang mit den geladenen Gästen. Und als es einmal kontrovers wird, gibt es keine Debatte, sondern eine Performance abgestandener Positionen. Hat sich die legendär streitbare Dokumentarfilmwoche selbst überlebt? Eine Bestandsaufnahme. weiter
Im Tanz geschieht Wirklichkeit anders. Versuch über einen Trend im neuen Dokumentarkino. weiter
Um seinen Bruder vorm Salafismus zu beschützen, dreht Eli Roland einen Film über ihn. Dabei gelingt es ihm, das Private dokumentarisch zu öffnen. Nicht alle Filme über Familienangelegenheiten auf dem DOK Leipzig sind so ambitioniert. weiter
Ein Ensemble alter Fassbinder-Diven verbessert ein wenig mordend die Welt. Bei Dominik Graf triumphiert aus unzugänglichen Gründen die Liebe. Ulrich Seidl beobachtet das Zerlegen einer Giraffe. weiter