Auf der Kunstbiennale in Venedig reichern die Besucher per Smartphone fleißig ihre privaten Bildarchive an. Die ausgestellten Arbeiten zeigen dagegen die Grenzen der Fotografie. Ein Bericht über die Gratwanderung zwischen Abenteuerspielplatz und politischem Anspruch und warum man den deutschen Pavillon besser nicht mit zuviel Bedeutung aufladen sollte. weiter
Ganzheitliche Erhabenheit und Filme, die fröhlich durchgeknallt ins Kraut schießen: Auf dem Zürcher Kasernenareal hat sich ein einzigartiges Experimentalfilm- und Video-Festival eingenistet. weiter
Der Streit um Ruben Östlunds The Square und inwiefern er reaktionär ist, begann schon vor der Palmenvergabe. Ein Gespräch über Humanisten, Misanthropen, schöne Filme, falsche Poetiken, Fatih Akin, Sergei Loznitsa und persönliche Höhepunkte. weiter
Manche protzen, andere schillern: Warum aus Cannes just die Filme in Erinnerung bleiben werden, die es nicht darauf anlegen. (Und ein paar Worte zur angeblichen Diktatur der politischen Korrektheit.) weiter
Selten wurde die Goldene Palme an einen aggressiveren Film vergeben. Das weckt mehr Sorgen als Hoffnungen. weiter
Meta, meta, meta: Waren wir nicht schon mal weiter? Kurzfilme als größte Bastion der Postmoderne. weiter
Er war Art Director für Louis Malle, Maler, Grafiker, Filmregisseur und ein Meister der Straßenfotografie. Eine Berliner Ausstellung widmet sich dem Gesamtwerk von William Klein, der in all seinen Arbeiten stets weniger an der Kontrolle über das Bild interessiert war als am unmittelbaren Rausch des Moments. weiter
Stilisiertes Ringen, lapidares Boxen: Im zweiten Teil unseres Sehtagebuchs geht es um zwei Kampfsportfilme, die unterschiedlicher nicht sein könnten – aber auch um Drohnen, den Islam und eine brandenburgische Fliesenlegerin.
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Die Local-Artist-Sektion des Crossing-Europe-Festivals zeigt Werke oberösterreichischer Künstler. Mit diesen Filmen steht viel auf dem Spiel – eigentlich sogar alles.
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Schirmherr Andreas Dresen wünschte sich für das Studierenden-Filmfestival Sehsüchte nicht zuletzt Anarchie und Chaos. Und manche der Filme geraten tatsächlich in ein spannendes Wanken: Eine klischeebedrohte Prekariatsdoku spinnt allmählich feine Fiktionen, und eine Kamera entdeckt unverhofft ein menschliches Zuviel im Bett.
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