Bruce LaBruce über die Kinos seiner Jugend und moderne Kommerzpaläste
Als „King of gay porn“ ist Bruce LaBruce vor allem für seine provokativen Filme wie Hustler White (1996) oder The Raspberry Reich (2004) bekannt geworden. Diesen Monat ist die DVD seines letzten Films Otto; or, up with Dead People (2008) erschienen. Im Interview mit critic.de erinnert sich der kanadische Filmemacher an seine ersten Kinoerlebnisse und fragt sich, wo das schlüpfrige Geheimnis der Kinosäle geblieben ist. weiter
Werner Schroeter auf DVD: Palermo oder Wolfsburg und Abfallprodukte der Liebe
Mit Diese Nacht (2009) kehrte Werner Schroeter jüngst in die Kinos zurück – Grund für die Filmgalerie 451 zwei ältere Werke des „größten marginalen deutschen Filmemachers“ zum ersten Mal in Deutschland auf DVD zu veröffentlichen. weiter
Im letzten Jahr programmierten zahlreiche Kinos anlässlich des 40. Jahrestages der 68er Bewegung Filmreihen zum politischen Film im Umfeld der Proteste. Meist standen westeuropäische Protestbewegungen in Paris oder Berlin im Mittelpunkt. Die Filmreihe Revolutionen aus dem Off im Zeughauskino (18.04. bis 25.05.2009) möchte den Blick erweitern auf revolutionäre Kinobewegungen in Lateinamerika, Afrika und Asien, die im Anschluss oder im Zuge der Entkolonialisierung entstanden. weiter
Der Thailänder Apichatpong Weerasethakul gehört spätestens seit Tropical Malady (Sud Pralad) – der Film mit dem Tiger – aus dem Jahr 2004 zu den international bekanntesten Regisseuren des World Cinema und wird regelmäßig auf Filmfestivals gefeiert. weiter
Vorsicht, dieser Mann ist gefährlich! So hieße Takeshi Kitanos Regiedebüt wörtlich übersetzt. Das Etikett würde auf die von ihm gespielten Figuren in seinen ersten drei Filmen gleichermaßen passen, die nun hierzulande in einer Collector’s Box – zum Teil erstmals – auf DVD erscheinen. weiter
Zwischen Autorenfilm und Fernsehen: Das Grazer Filmfestival Diagonale widmete dem Regisseur Stefan Krohmer eine Filmschau. weiter
Bernhard Groß beschreibt Pasolinis Werk, und das ist das Spannende der Arbeit, als Entfaltung von Bildräumen, also von optisch-akustischen Konstellationen, die eine phantasmatische, nicht eine abbildende Struktur besitzen. Sie prägen das Gesamtwerk des Italieners – sowohl die Dialektgedichte und die Romane der 1940er als auch die Romane und die Lehrgedichte der 1950er sowie die Filme und die Theorie-Essays der 1960er Jahre. weiter
Ken Loach über engagiertes Kino, filmisches Fastfood und die Wirtschaftskrise
Als Regisseur von Filmen wie Riff-Raff (1991), Just a Kiss (2004) und The Wind That Shakes the Barley (2006) ist Ken Loach bekannt für sein sozialkritisches Kino. weiter
In der Nacht wurden in Los Angeles die 81. Academy Awards verliehen. Mit insgesamt acht Auszeichnungen, unter anderem als Bester Film, für die Beste Regie, das Drehbuch und die Kamera siegt Slumdog Millionär in den wichtigsten Kategorien. Der für 13 Oscars nominierte Der seltsame Fall des Benjamin Button wurde in nur drei Nebenkategorien ausgezeichnet. weiter
Zehn Tage privilegierte Gäste des größten deutschen Filmfestivals: Zum Abschluss der Berlinale präsentieren wir Eindrücke von zwei jungen Juroren. weiter