KinderFilmfest Hamburg
Kinder. Kinder. Kinder.
In der Sektion KinderFilmfest beim diesjährigen Festival in der Hansestadt Hamburg wählte eine KinderJury aus sieben KinderFilmen ihren Favoriten aus. Parallel wurden zwei Workshops mit dem Thema „Filmberufe erklärt“ angeboten. Scharen von Kindern und Schulklassen ließen sich vom Schauspieler Gustav Peter Wöhler und der Filmkritikerin Karin Zintz deren Jobs schildern. Schließlich fertigten die Junioren selbst einige Kritken zum diesjährigen Gewinnerfilm Don des Niederländers Arend Steenbergen an, der dem Nachwuchs selbst Rede und Antwort stand. critic.de stellt vier Kritiken und ein Interview vor.
Filmkritik von: Angelina und Cornelia
Unsere Bewertung: **** (max. 5 Sterne)
Don ist ein realistisches Drama, da so etwas in manchen Schulen normal ist. Die Effekte sind sehr gut gelungen, weil sie ziemlich glaubwürdig erschienen.
Die Story ist sehr interessant, obwohl nicht sehr viel geredet wird, was zu dem Film sehr gut passt. Es ist schneller Szenenwechsel, aber dennoch gut erklärt.
Da das alles in der Stadt spielt, ist es nicht sehr idillysch, aber die Kulisse passt trotzdem gut. Die Schauspieler waren unbekannt, haben aber gut gespielt. Wir glauben der Film hatte die Botschaft, dass man als Team arbeiten soll.
Der Film sollte ab 9 sein, denn er ist zu emotional für 6jährige, außerdem ist er ab und an auch brutal.
Filmkritik von: Johanna und Kaja
Unsere Bewertung: **** (max. 5 Sterne)
Als Don Kerbosch die Schule wechseln muss, versteht er sich zuerst gar nicht mit seinen neuen Mitschülern. Fußball ist für ihn der einzige Weg, sich einzuleben.
Don ist ein niederländischer Kinder- und Jugendfilm, der die Themen Liebe, Freundschaft und Fußball behandelt.
Teilweise kommt einem die Handlung etwas bekannt vor oder ist leicht vorhersehbar. Dennoch ist sie einfach zu verstehen und man kann sich gut in die Handlung hineinversetzen.
Schön war es, dass bei den Fußballspielen oft nur die Beine und nicht die Gesichter zu sehen sind.
Der Film ist auch für Kinder ab neun geeignet, die sich nicht unbedingt für Fußball interessieren.
Filmkritik von: Simone
In dem Film Don geht es darum, dass ein Junge, namens Don, seine Schule wegen seiner Brutalität wechseln muss. Doch in der neuen Schule findet er keine Freunde und wird von einer rappenden Gang verprügelt.
Sein einziger Trost ist der Fußball. Doch immer wieder muss er am Sportplatz der alten Schule vorbei gehen und sieht seine alten Kameraden für die Schulmeisterschaften trainieren. Schließlich stellt er eine Fußballmannschaft zusammen.
Wird er es schaffen, seine alte Schule in der Fußballmeisterschaft zu schlagen? Wird er es schaffen, sich in seiner neuen Schule anzupassen und endlich neue Freunde zu finden?
Aber sieh doch selbst…
Don ist ein Kinderdrama aus Holland. Die Handlung ist realistisch, fast immer spannend, aber leider manchmal etwas eintönig. Oft geht es nur darum, dass der eine dem anderen eine „’reinhaut“ und umgekehrt.
Die Schauspieler sind eine komplette Neuentdeckung und schlüpfen sehr überzeugend in ihre Rollen. Der Film wirkt ziemlich wirklichkeitsnah, weil es einem selber täglich passieren könnte. Es ist schön, dass so viel draußen gedreht wurde. Meiner Meinung nach sind jedoch zu viele sehr brutale Streitszenen dabei, und er ist deshalb nicht für Kinder unter 9 Jahren geeignet. Der Film macht nachdenklich, aber man muss darüber sprechen, um alles richtig zu verstehen.
Insgesamt weist der Inhalt in die richtige Richtung, da man lernt, dass man Streitigkeiten nicht gleich mit einer Prügelei klären muss, dass es wichtig ist, die Hoffnung nicht aufzugeben und man nicht cool ist, nur weil man Gewalt ausübt.
Filmkritik von: Sinem, Elisabeth und Simin
Don ist ein sehr realistischer und spannender Kinderfilm. Es gibt ein paar Spezialeffekte, z.B. in Sachen Fußball. Die Schauspieler sind nicht sehr berühmt aber spielen 100%-ig glaubhaft.
Don ist ein Junge, der sich gerne prügelt und deshalb von der Schule geflogen ist, auf der er sieben Jahre war. Auf seiner neuen Schule mag ihn keiner. Durch Fußball lernt er neue Freunde kennen. In dem Film gibt es sehr viel Action. Es spielt nie nachts, sondern immer am Tag. Die Farben sind nicht knallig, aber auch nicht grau in grau. Die Szenen sind sehr gut gemacht, da man alles gut mitverfolgen kann.
Der Film enthält viele Schimpfwörter, aber das ist sehr real, da an den meisten Schulen auch viele Schimpfwörter benutzt werden. Der Film sollte zum Ausdruck bringen, dass man nur zusammen stark ist. In dem Film gibt es Stellen zum Lachen, Traurig sein und zum Nachdenken.
Interview mit dem Regisseur Arend Steenbergen von: Larissa und Julia
Larissa und Julia: Von welchen Personen nehmen sie die Eigenschaften für die Charaktere der Filmfiguren?
Arend Steenbergen: Don ist der Held, der ich mit 12 Jahren sein wollte. Er erinnerte mich an mich selbst. Die anderen Figuren sind meiner Fantasie entsprungen.
Wie ist es, in Holland Filme zu drehen?
Es ist nicht ander als in anderen Ländern, z.B. in Deutschland. In Holland ist es nur billiger.
Wollten sie etwas mit dem Film bewirken?
Ja! Ich wollte etwas über Freundschaft erzählen.
Wieso waren die Kinder in dem Film so brutal?
So soll gezeigt werden, wie unterschiedlich die Schulen sind.
Wie lange haben die Dreharbeiten gedauert?
Ca. 25 Tage.
Haben sie im Nachhinein Ideen, wie man den Film verbessern könnte?
Nein, ich glaube der Film ist so geworden, wie ich es mir gedacht habe.
Sie haben auch mit 9 Jahren die Schule gewechselt. Haben sie sich aus diesem Grund den Film ausgedacht?
Ja, das stimmt wohl, aber den genauen Grund kannn ich nicht sagen.







Kommentare zu „KinderFilmfest Hamburg“
Es gibt bisher noch keine Kommentare.